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Dolphins beenden Saison mit Niederlagen

 

TRIER. Dieses Wochenende hatten sich die DONECK Dolphins Trier sicherlich anders vorgestellt. In Wetzlar musste man sich beim Pokal-Final-Four im Halbfinale erst dem Team aus Hannover, einen Tag später im Spiel um Platz 3 dann den RSB Thuringia Bulls geschlagen geben.

 

Am Samstag war die Stimmung noch hervorragend. Im Halbfinale gegen Hannover United ging man als Favorit in die Partie, hatte man doch in der Saison bereits beide Spiele gegen die Niedersachsen gewinnen können. Doch es sollte anders kommen.

Sah es im ersten Viertel noch danach aus, als würde sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickeln, konnten sich die Füchse aus Hannover, angeführt von starken Bestwick und Sadler entscheidend absetzen. Mit einem 16 Punkte Rückstand (24:40) ging es in die Pause.

 

Dirk Passiwan fand klare Worte in der Kabine und versuchte so, sein Team noch einmal zu motivieren. Doch dies gelang nur bedingt im dritten Viertel. Zwar konnten die Dolphins den Rückstand verringern, doch durch einige Fehlpässe und verpasste Layups reichte es nach 40 Minuten nicht, das Spiel zu drehen. Hängende Köpfe bei den Trierern, Jubel auf Seiten der Füchse, die erstmals in Finale einzogen konnten.

 

Nur einen Tag später mussten die Dolphins jedoch schon wieder ran. Dieses Mal gegen die RSB Thuringia Bulls aus Elxleben, die im zweiten Halbfinale in einem engen Spiel gegen den RSV Lahn-Dill den Kürzeren zogen. Beiden Mannschaften merkte man zu Beginn an, dass sich die Lust auf dieses Spiel in Grenzen hielt. Erst nach 5 Minuten nahm das Spiel Fahrt auf und es entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem sich der Favorit aus Thüringen schnell zweistellig absetzen konnte. Gerade das zweite Viertel ging deutlich an die Mannschaft aus Thüringen (26:9). Als Mitte des zweiten Viertels auch noch Ryan Wright nach zwei strittigen Schiedsrichterentscheidungen des Feldes verwiesen wurde, wurde es nicht leichter, mit einem kleinen Kader ausreichend zu rotieren.

 

So ging das Spiel um Platz 3 deutlich mit 79:44 an die Mannschaft aus Elxleben.

 

Im Finale triumphierte der amtierende deutsche Meister, der RSV Lahn-Dill, deutlich gegen Hannover United und durfte sich über den nationalen Triumph freuen. Die Dolphins gratulieren dem frischgebackenen Pokalsieger!

 

 

Kader: Dirk Passiwan (Hannover: 12/Bulls: 17), Diana Dadzite (14/14), Ryan Wright (11/0), Jack Davey (0/0), Frank Doesken (0/1), Correy Rossi (6/4), Matthias Heimbach (2/2), Mariska Beijer (10/6)

Noch zweimal Vollgas!

 

TRIER. Bevor die Spieler der DONECK Dolphins Trier in ihren wohlverdienten Urlaub gehen können, heißt es am kommenden Wochenende nochmals alles geben. Im hessischen Wetzlar steht das Final-Four-Turnier um den deutschen Pokal an. Die Dolphins um Spielertrainer Dirk Passiwan wollen die bisher so erfolgreiche Saison mit guten Leistungen krönen.

 

Der Pokal schreibt seine eigenen Geschichten, heißt es. Jedenfalls im Fußball. Dort gewinnen die Underdogs regelmäßig gegen die vermeintlich Großen. „Wir fahren nach Wetzlar, um dort nochmal zu zeigen, warum wir in dieser Saison nicht zu Unrecht auf Platz 3 der Tabelle abgeschlossen haben“, so ein sichtlich motivierter Dirk Passiwan. Doch bevor es um den Pokal geht, müssen die Dolphins noch eine Hürde überspringen. Hannover United. Die Füchse aus der niedersächsischen Landeshauptstadt können nach dem Klassenerhalt befreit in die August-Bebel-Halle fahren und ohne Druck aufspielen.

 

Mit Topscorer Joe Bestwick haben sie außerdem einen Spieler in ihren Reihen, der an einem guten Tag ein Spiel alleine entscheiden kann. In den beiden Spielen gegen die Dolphins konnte der Brite im Hinspiel 41, im Rückspiel 32 Punkte erzielen. „Wir wissen, was Joe kann, aber es wäre fahrlässig, wenn wir uns nur auf ihn konzentrieren. Wir müssen in der Defensive hochkonzentriert sein und das zeigen, was uns als Mannschaft in dieser Saison stark gemacht hat. Dann sehe ich dem Halbfinale gegen Hannover optimistisch entgegen.“

 

Sollte sich Passiwans Optimismus bewahrheiten, stehen die DONECK Dolphins Trier am Sonntag im Finale um den deutschen Pokal. „Ein Finale ist immer etwas Besonderes“, weiß Triers Topscorer, „so eine Chance hat man nicht oft.“

Der mögliche Finalgegner wird im Anschluss an das Spiel zwischen Trier und Hannover zwischen dem RSV Lahn-Dill und den Thuringia Bulls aus Elxleben ausgespielt.

 

Der Weg zum Final Four

Die DONECK Dolphins Trier mussten in der ersten Runde in Tübingen ran. Nach einem Sieg gegen den Ligakonkurrenten aus Hamburg, konnte man auch das zweite Spiel gegen die Gastgeber und Drittligisten deutlich gewinnen. Im Viertelfinale traf man dann auf die zweite Mannschaft des RSV Lahn-Dill, die als Kooperation mit den Skywheelers aus Frankfurt antreten. Hannover zog nach Siegen gegen Essen, Kiel und München ins Halbfinale ein.

 

Der Ablauf

 

Gespielt wird am Samstag und Sonntag.

Samstag, 17 Uhr: DONECK Dolphins Trier – Hannover United

Samstag, 19.30 Uhr: RSB Thuringia Bulls – RSV Lahn-Dill

Sonntag, 13.30 Uhr: Spiel um Platz 3 (Verlieren Spiel 1 – Verlierer Spiel 2)

Sonntag, 16 Uhr: Finale (Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2)

 

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

Dolphins scheitern nur knapp

 

TRIER. Nur wenig hat gefehlt zur Sensation. Die DONECK Dolphins Trier haben den großen Favoriten, den RSV Lahn-Dill, am Rande einer Niederlage gehabt und mussten sich erst in Spiel 3 endgültig geschlagen geben. Dirk Passiwan ist dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und hofft, im Pokalfinale noch das I-Tüpfelchen auf die Saison setzen zu können.

 

Nach der Niederlage am letzten Wochenende im ersten Playoff-Halbfinale kamen die Dolphins in Spiel 2 besser ins Rollen und konnten die Partie knapp mit 55:58 für sich entscheiden. In einem schnellen und engen Spiel machten beide Mannschaften definitiv Werbung für den Rollstuhlbasketball. Immer wieder wechselten die Führungen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Auf Seiten der Trierer war es vor allem die wiedergenesene Diana Dadzite mit 24 Punkten, die das Team anführte und zeigte, wie wichtig sie für das Team ist.

 

„Diana hat uns im ersten Spiel definitiv gefehlt. Sie ist der Kopf der Mannschaft und kann uns in schwierigen Situationen mit ihrem Spielverständnis ungemein helfen“, so Spielertrainer Dirk Passiwan nach dem Spiel.

 

Der Schlüssel zum Erfolg lag aber nicht alleine bei Dadzite weiß Passiwan. „Wir haben in der Defensive einfach heute besser gespielt als im ersten Spiel. Zwar haben wir Brian Bell zu viele Punkte geschenkt, aber dafür andere Spieler aus dem Spiel genommen.“ So z.B. einen Mikey Paye, der am Ende nur auf 6 Punkte kam.

 

Der Sieg am Samstag bedeutete eine kurze Regenerationsphase für beide Mannschaften. Denn schon am Sonntag um 16 Uhr kam es in Wetzlar zum entscheidenden Spiel 3. „Uns wird ein ähnliches Spiel erwarten wie am Samstag“, so Passiwan vor dem Spiel und er sollte recht behalten. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, so dass sich ein schnelles Spiel entwickelte. Über ein 20:18 für Lahn-Dill nach dem ersten Viertel und einem 35:32 zur Halbzeit ging es ins dritte Viertel. Ralf Neumann hatte seinem Team anscheinend die passenden Worte in der Kabine gesagt, denn Lahn-Dill kam stark aus der Pause und konnte sich mit 8 Punkten absetzen (42:34). Wer jedoch dachte, dass dies die Vorentscheidung sein sollte, sah sich getäuscht. Innerhalb von 2 Minuten konnten die Dolphins mit einem 12:0-Lauf den Rückstand egalisieren und selber in Führung gehen.

 

Erst das letzte Viertel sollte die Entscheidung bringen. Und hier waren es vor allem Kozai und Paye auf Seiten der Gastgeber, die die entscheidenden Faktoren werden sollten. Der Japaner Kozai mit 31 Punkten war in der Schlussphase kaum zu stoppen und traf aus fast allen Lagen. Auch Paye konnte mit 26 Punkten immer wieder überzeugen. Mit einem 65:78 mussten die Dolphins sich am Ende geschlagen geben.

 

„Das Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wieder“, so Passiwan,“ es war ein enges Spiel auf Messers Schneide, in dem wir auch hätten gewinnen können. Ich bin aber trotzdem unglaublich stolz auf meine Mannschaft, die in dieser Saison einfach richtig Spaß gemacht hat.“

 

Und die Saison ist für die Dolphins noch nicht beendet. In zwei Wochen steht das Final Four Turnier in Wetzlar an. „Wir spielen im Halbfinale gegen Hannover. Da wollen wir noch einmal zeigen, warum wir dieses Jahr so stark sind und uns für das Pokalfinale qualifizieren. Und dann mal schauen, was da passiert.“

 

Kader: Dirk Passiwan (21/27), Diana Dadzite (24/12), Ryan Wright (2/2), Jack Davey (3/0), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (2/14), Matthias Heimbach (2/2), Mariska Beijer (4/8)

Dolphins wollen den Ausgleich

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier mussten am vergangenen Wochenende gegen den RSV Lahn-Dill in heimischer Halle im ersten Spiel der Halbfinal-Serie eine deutliche Niederlage einstecken. Am kommenden Samstag (24.3.2018, 19.30 Uhr, August-Bebel-Halle, Wetzlar) wollen die Trierer aber mit aller Kraft versuchen, den Ausgleich zu schaffen.

 

„Man hat in der letzten Woche gesehen, dass Lahn-Dill nicht mehr die Mannschaft ist, gegen die wir im letzten Jahr so deutlich gewinnen konnten. Sie haben sich über die ganze Saison stetig weiterentwickelt und zählen für mich zu den besten Mannschaften“, so Triers Topscorer und Spielertrainer Dirk Passiwan vor dem Aufeinandertreffen mit dem amtierenden deutschen Meister aus Wetzlar.

 

Gerade in der Defensive hat es beim ersten Halbfinale gehapert. 98 Punkte waren eindeutig zu viele, um gegen eine starke Mannschaft bestehen zu können. Daher hat Trainer Passiwan in der Trainingswoche nochmal den Fokus auf die Defensive gelegt und hofft, dass sein Team die vielen kleinen Fehler minimieren kann.

 

„Wir müssen wieder an den Punkt kommen, dass wir in der Defensive gefestigt sind. Wir haben zu oft viel zu leicht Cuts zugelassen und die Großen unter dem Korb zu stoppen ist fast unmöglich.“ Doch auch von außen sollten die Dolphins gewarnt sein. Mit einer Trefferquote von 63 % aus der Mitteldistanz, dazu mit Kozai, Paye und Böhme drei exzellente Dreierschützen, ist die Offensivkraft der Hessen sehr variabel. „Wir müssen alles geben und hoffen, dass Lahn-Dill nicht so einen Sahnetag erwischt wie im Hinspiel“, so Passiwan.

Anders als im Hinspiel können die Dolphins wohl wieder auf ihre Spielmacherin Diana Dadzite zurückgreifen. Die Lettin konnte aufgrund einer Grippe im ersten Spiel nicht die Fäden der Trierer ziehen, befindet sich aber wieder im Training. Ob sie auch beim Spiel mitwirken kann, wird Passiwan erst kurz vor dem Spiel entscheiden. „Wir wollen kein Risiko eingehen. Die Gesundheit der Spieler geht vor. Aber wir hoffen natürlich, dass Diana uns helfen kann, den Ausgleich in der Serie zu schaffen.“

 

Sollten die Dolphins am Samstag eine weitere Sensation schaffen und das 1 zu 1 erreichen, wird die Regenerationsphase kurz. Denn bereits am Sonntag würde es dann zum entscheidenden dritten Spiel kommen. Um 16 Uhr wäre in Wetzlar Hochball.

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite (?), Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

Mission Playoffs startet!

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier starten am kommenden Samstag (17.3.2018, 18 Uhr) in der heimischen Halle der Universität Trier das Unterfangen „Playoffs“. Gegner ist mit dem amtierenden deutschen Meister, dem RSV Lahn-Dill, eine der besten Mannschaften in Europa.

 

Zweimal gab es diese Partie in der Saison bereits. Mit einem ausgeglichenen Konto. Im Hinspiel in Wetzlar konnten die Dolphins sensationell mit 61:40 gewinnen, im Rückspiel in Trier mussten sich die Trierer mit nur einem Punkt Unterschied geschlagen geben. Aber die Voraussetzungen für das erste Halbfinale um die deutsche Meisterschaft sind anders.

 

Die Vorbereitung auf das Spiel am kommenden Samstag lief alles andere als gut. „Wir hatten in den letzten beiden Wochen große Probleme mit einer Grippe innerhalb der Mannschaft, so dass wir teilweise nur mit 5 Spielern trainieren konnten.“ Keine idealen Voraussetzungen, um gegen eine der vier besten Mannschaften in Europa zu bestehen. Dirk Passiwan, Matthias Heimbach, Frank Doesken und Diana Dadzite waren bis Mittwoch vor dem Spiel angeschlagen. „Wir werden sehen müssen, wer am Wochenende fit für das Spiel ist.“

 

Dass die Dolphins das Spiel allerdings nicht vor Spielbeginn abschenken wollen, macht Spielertrainer Passiwan deutlich: „Wir werden 40 Minuten lang alles geben und mannschaftlich geschlossen auftreten! Natürlich wissen wir, dass der RSV Lahn-Dill zu den besten Teams in Europa gehört, aber wir wollen sie trotzdem ärgern. Mit einem überraschenden Sieg könnten wir uns eine ideale Ausgangslage erarbeiten.“

Dass der RSV Lahn-Dill nicht nur in der Bundesliga zu den besten Mannschaften gehört, zeigten das Team von Trainer Neumann in der letzten Woche, als man sich für das Final Four um die höchste europäische Auszeichnung qualifizieren konnte. „Da hat man gesehen, was die Mannschaft kann. Sie mussten sich nur dem amtierenden Champions Cup Gewinner geschlagen geben und wussten trotzdem zu überzeugen. Sie haben sich nicht umsonst gegen starke Gegner durchgesetzt und greifen jetzt nach europäischem Gold!“

 

Unterstützung erhofft sich das Team aus Trier von den Rängen: „Wir wissen, dass Lahn-Dill immer zahlreich Fans mit zu den Spielen bringt. Da müssen wir stimmungstechnisch dagegenhalten“, so Bastian Lütge, 2. Vorsitzender des Vereins. „Die Gladiators und Eintracht spielen auswärts am Samstag. Natürlich hoffen wir, dass einige Fans dann zu unserem Spiel kommen und unsere Dauerbrenner auf den Rängen unterstützen. Wir brauchen jeden Fan in der Halle, sei es unsere treuen als auch die, die vielleicht noch nie beim Rollstuhlbasketball waren!“

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

Niederlage zum Playoff-Auftakt!

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier sind mit einer Niederlage in die Playoff-Halbfinal-Serie gegen den amtierenden Meister, den RSV Lahn-Dill gestartet. In einer, über weite Strecken, einseitigen Partie musste sich die Trierer am Ende deutlich mit 66:98 (34:52) geschlagen geben. Das Fehlen von Diana Dadzite und ein schwaches zweites Viertel waren die ausschlaggebenden Gründe.

 

Der amtierende deutsche Meister aus Wetzlar war am Samstag einfach eine Nummer zu groß für die Dolphins. Nach zwei guten Spielen gegen die Hessen in der Normalrunde musste man sich deutlich geschlagen geben. Dabei startete man gut in das erste Viertel. In einer schnellen und intensiven Partie konnte man das erste Viertel offen gestalten. Die Mehrheit der rund 400 Zuschauer in der Halle hatten die Hoffnung, wieder eine Überraschung gegen eines der besten Teams Europas zu erleben.

 

Was jedoch im ersten Viertel noch gut funktionierte, klappte im zweiten Abschnitt gar nicht mehr. Immer wieder konnte das Team von Ralf Neumann einfache Punkte unter dem Korb erzielen. „Wir haben im zweiten Viertel eine ganz schwache Defensive gespielt“, so Spielertrainer Dirk Passiwan, der mit 20 Punkten wieder einmal besten Scorer seiner Mannschaft sein sollte. Punkt um Punkt konnten die Hessen davonziehen. Trier war nur vereinzelt in der Lage, gegen den stark aufspielenden Gegner gegenzuhalten. So betrug der Abstand zur Halbzeit bereits 18 Punkte. Ein Rückstand, der nur schwer aufzuholen sein sollte.

 

In der Halbzeit fielen klare Worte. Dirk Passiwan war mit dem zweiten Viertel unzufrieden und mahnte sein Team zu mehr Sorgfalt in der Defensiv-Arbeit.

 

Doch schon zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Hoffnung auf die Wende dahin. Kozai und Böhme mit zwei Dreiern dämpften die Hoffnungen der Dolphins, doch noch die Überraschung zu schaffen.

 

„Positiv war, dass wir das Spiel mit erhobenem Kopf zu Ende gespielt haben. Das Ergebnis ist deutlich, aber wir haben nochmal alles versucht. In der heutigen Situation war es einfach schwer“, so Passiwan. Auch wenn die Dolphins durch den Ausfall ihrer Spielmacherin Diana Dadzite und durch eine Grippewelle geschwächt waren will Passiwan das nicht als Ausrede gelten lassen. „Natürlich hat Diana gefehlt. Sie gibt unserem Spiel die Ruhe, die wir heute oft vermisst haben. Aber dies als Ausrede geltend zu machen, wäre schwach. Wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht und Lahn-Dill hat einen richtig guten Tag erwischt. Die Kombination aus 63% Trefferquote und schwacher Abwehr war heute ausschlaggeben. Wetzlar hat heute verdient gewonnen!“

 

Lange Zeit zum Verarbeiten haben die Dolphins nicht. Bereits am kommenden Samstag reisen die Moselstädter nach Hessen, um dort ab 19.30 Uhr das zweite Halbfinale in der der Serie „best-of-three“ zu spielen. Mit einem Sieg würde man ein drittes Spiel am Sonntag erzwingen. Mit einer Niederlage würde der RSV Lahn-Dill ins Finale um die deutsche Meisterschaft einziehen.

 

Kader: Dirk Passiwan (20), Correy Rossi (16), Ryan Wright (14), Jack Davey (8), Matthias Heimbach (4), Frank Doesgen (2), Mariska Beijer (2)

 

20.12.2017

Final Four 2018 findet in Wetzlar statt

DONECK Dolphins Trier gegen Hannover United im Pokal-Halbfinale

Das Final Four um den DRS-Pokal findet 2018 am 7. und 8. April in Wetzlar statt. Dies gab Spielleiter Peter Röder bekannt. Ausrichter und Titelverteidiger RSV Lahn-Dill begrüßt zu den Finalspielen in der August Bebel-Sporthalle Hannover United, Doneck Dolphins Trier sowie die RSB Thuringia Bulls.


Im Halbfinale kommt es zur Auflage des Vorjahresfinals zwischen den Bullen aus Thüringen und den Gastgebern. Um das zweite Endspielticket kämpfen zuvor Trier und Hannover. Das ergab die Auslosung am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main. 

Zuletzt fand das Final Four 2012 in Wetzlar statt, wo der hessische Rekord-Pokalsieger den damals neunten von bisher 13 Pokalerfolgen feiern konnte.



Ergebnisse der Viertelfinals:

Hannover United 1 : RBB München Iguanas 79 : 69 (36:27) 
Baskets 96 Rahden 1 : RSV Lahn-Dill 1 46 : 80 (18:39) 
Roller Bullls Ostbelgien : RSB Thuringia Bulls 1 43 : 87 (22:46) 
Lahn-Dill Sykwheelers : Doneck Dolphins Trier 1 28 : 55 (11:29)

Die Paarungen des Final Four:

07.04.2018 17:00  Hannover United 1 : Doneck Dolphins Trier  
07.04.2018 19:30  RSV Lahn-Dill 1 : RSB Thuringia Bulls 1 
08.04.2018 13:30  Verlierer Halbfinale 2 : Verlierer Halbfinale 1 
08.04.2018 16:00  Gewinner Halbfinale 2 : Gewinner Halbfinale 1

 

 

 

DONECK Dolphins vor schwerer Aufgabe

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier sind gegen München mit einem Sieg auf die Zielgerade der Liga eingebogen. Am kommenden Wochenende kommt mit dem RSV Lahn-Dill ein echter Brocken in die älteste Stadt Deutschlands zum Spitzenspiel der Liga. (Samstag, 20.1.18, 18 Uhr, Sporthalle der Universität Trier)

 

Zweiter gegen Dritter der Liga. Nicht nur vom Papier her wird es ein echtes Topspiel. Mit Spielern wie Paye, Kozai, Böhme und Bell kommen Spieler nach Trier, die das Prädikat Weltklasse verdient haben. Auf der anderen Seite ein Dirk Passiwan, der wieder einmal die Scorerliste der Liga anführt mit seinem starken Damen-Doppel Beijer/Dadzite. Die Voraussetzungen für ein spannendes Spiel sind also da.

 

Der RSV Lahn-Dill hat sich nach einer schwächeren Phase zu Beginn der Saison gefangen und spielen in den letzten Wochen stark auf. Viele Experten sind sich sicher, dass die Vergabe um die deutsche Meisterschaft auch in diesem Jahr nur über die Hessen gehen wird.

Dass aber die Mannschaft von Ralf Neumann auch schlagbar ist, zeigten die Dolphins bereits im Hinspiel. Mit 61:40 konnten die DONECK Dolphins die Punkte aus der August-Bebel-Halle in Wetzlar entführen. Auch die Iguanas München konnten überraschend gegen Lahn-Dill gewinnen.

 

„Wir hatten im Hinspiel den Vorteil, dass wir als Team schon länger zusammengespielt haben. Lahn-Dill musste seine Neuzugänge erst einmal integrieren. Das dauert seine Zeit. Das haben wir im Hinspiel ideal ausgenutzt und gut gespielt“, so Dirk Passiwan vor dem Spiel.

 

Dass es auch am Wochenende so ein deutliches Ergebnis wird, glaubt Passiwan nicht: „Es wird ein anderes Spiel. Die Hessen werden alles daran setzen, Revanche zu üben und möglicherweise auch den direkten Vergleich noch zu gewinnen. Wir werden aber alles dafür geben, dass wir auch zweimal gegen den Meister bestehen können. An einem guten Tag ist das sicherlich möglich!“

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer, Valeska Finger

DONECK Dolphins mit unglücklicher Niederlage

 

TRIER. Nun ist es also passiert. Die bis dato zuhause ungeschlagenen DONECK Dolphins Trier mussten sich gegen den RSV Lahn-Dill in einem engen Spiel, das das Prädikat „Spitzenspiel“ auf jeden Fall verdient hatte, mit 69:70 (30:31) geschlagen geben.

 

„Das war großartige Werbung für unseren Sport“, so Otmar Passiwan, 1. Vorsitzender der Dolphins und fügte hinzu, „es war ein tolles Spiel mit tollen Fans. Ein Lob hier auch an die vielen mitgereisten Fans aus Wetzlar!“

 

Die Dolphins wollten auch gegen den amtierenden deutschen Meister ihre weiße Heimweste behalten und schworen sich in der Kabine nochmal ein. „Wir können mit jedem in der Liga mithalten. Wir haben das Hinspiel deutlich gewonnen, aber heute wird ein anderes Spiel. Heute müssen wir wieder über unsere Grenzen gehen und beweisen, dass das Hinspiel nicht nur eine große Überraschung war“, so Spielertrainer Dirk Passiwan vor dem Spiel.

 

Und seine Spieler sollten es verstanden haben! Doch auch die Mannschaft aus Wetzlar wusste, dass sie etwas gut zu machen haben. „An diesem Tag hätte jede Mannschaft gegen uns gewonnen“, hieß es aus Hessen. Coach Ralf Neumann wollte Revanche und stellte seine Mannen gut ein.

Zwei gut eingestellte Teams, Platz 2 gegen 3, klingt nach einem spannenden Spiel. Und das sollte es auch werden. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und enges Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erarbeiten konnten. Über ein 10:11 nach knapp 5 Minuten ging es mit einer 19:15 Führung in die erste Viertelpause. Trotz der Führung war Passiwan unzufrieden und mahnte sein Team, mehr in der Defensive zu arbeiten und im Angriff mehr Konzentration walten zu lassen. Lahn-Dill zeigte jedoch im zweiten Viertel, warum sie auch in diesem Jahr wieder ein Wörtchen um die Vergabe von Titeln mitreden will. Mit einer aggressiven Verteidigung setzte man die Gastgeber unter Druck. Die daraus resultierenden Fehler münzte man im Stile einer Spitzenmannschaft in Punkte um, so dass man mit einer, wenn auch knappen Führung in die Pause gehen konnte.

 

Zur Halbzeit dann klare Worte des Trierer Oberdelfins:“ Wir machen zu viele Fehler, jeder von uns! Bleibt konzentriert“

Und diese Ansage sollte Wirkung zeigen. Die DONECK Dolphins kamen stark aus der Kabine. Als Ryan Wright mit einem Dreier das erste Mal den Abstand auf 8 Punkte (51:43) schraubte, tobte die Halle. Auch der Anschluss kurz vor Schluss konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Gästecoach Neumann musste sein Team in der letzten Pause aufbauen. Und tat dies anscheinend gut.

 

US-Boy Paye mit zwei Dreiern verkürzte gleich zu Beginn des Viertels den Rückstand. Die Dolphins setzen alles dagegen, um auch dieses Spiel für sich zu entscheiden. Angeführt von einer gut aufgelegten Diana Dadzite hielten die Gastgeber das Spiel offen und eng. Als Paye mit seinem dritten Dreier den Rückstand auf 2 Punkte verkürzte, witterten die zahlreich mitgereisten Fans aus Hessen Morgenluft. Und ihr Team sollte sie nicht enttäuschen. Eine Minute vor Ende des Spiels konnte der Meister mit einem Punkt in Führung gehen. Und die letzte Minute sollte es dann nochmal in sich haben. Auf den Sitzen hielt es die rund 500 Zuschauer schon lange nicht mehr. Die Dolphins konnten wieder in Führung gehen, ehe 3 Sekunden vor Schluss dann die Führung erneut wechselte. Umgehend nahmen die Dolphins die Auszeit, um den letzten Angriff zu besprechen. Nach dem Einwurf kam der Ball zu Dirk Passiwan, der jedoch unter Druck den Ball nicht mehr zielsicher Richtung Korb bringen konnte und diesen knapp verfehlte. Jubel auf der einen, hängende Köpfe auf der anderen Seite. „Wir haben am Ende einfach zu viele unnötige Fehler gemacht. Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, so eine sichtlich enttäuschte Mariska Beijer nach dem Spiel.

 

Durch die Niederlage rutschen die Dolphins auf Platz 3 der Tabelle, können aber bereits in der nächsten Woche gegen Zwickau Wiedergutmachung leisten und den Platz in den Playoffs weiter sichern.

 

Kader: Dirk Passiwan (21), Diana Dadzite (24), Ryan Wright (4), Jack Davey (0), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (8), Matthias Heimbach (2), Mariska Beijer (10), Valeska Finger (n.e.)

Dolphins in tiefer Trauer!

 

Mit großer Bestürzung und in tiefer Trauer mussten wir heute Morgen die Nachricht vom Tod unseres Freundes und langjährigen Wegbegleiters Hermann Anell aufnehmen!

 

Hermann war nicht nur im Verein, sondern über die Grenzen hinaus ein Mann, der viele Menschen inspiriert hat und nun viel zu früh von uns gehen musste. Als Mitbegründer der AG Frieden und als Entwicklungshelfer in Afrika war er sozial engagiert und erhielt vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz.

 

Hermann, wir werden dich ewig so in Erinnerung halten, wie du warst! Ein lebensfroher und warmherziger Mensch, der immer in unseren Herzen bleiben wird!

Mit Niederlage in die Playoffs

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier mussten am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer, die Thuringia Bulls aus Elxleben, eine am Ende deutliche Heimniederlage hinnehmen. Mit 67:92 war das Ergebnis am Ende deutlicher als der Spielverlauf.

 

Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der zu den besten Teams in Europa zählt. Spielertrainer Dirk Passiwan hatte bereits vor dem Spiel angekündigt, dass es nicht nur um zwei Punkte geht, sondern vor allen darum, sich optimal auf die kommenden Playoffs vorzubereiten.

 

Nach einem schwachen Start in die Partie und einem 0:8 nach nur 90 Sekunden fanden die Dolphins besser ins Spiel. Man konnte das Geschehen offener gestalten. Doch immer, wenn die Dolphins dran sind, schalteten die Gäste wieder einen Gang hoch und konnten mit einigen Serien den alten Abstand wiederherstellen. Gleich 5 Spieler der Gäste konnten zweistellig punkten.

 

„Wir haben heute nicht so deutlich verloren, wie es das Ergebnis zeigt. Wir hatten heute natürlich einen extrem starken Gegner vor der Brust, der für mich Top-Favorit auf die Titel in dieser Saison ist“, so Passiwan, der bereits zum 20. Mal in seiner Karriere die Krone des Topscorers für sich gewinnen konnte.

 

Doch am Ende reichte die Kraft für die Dolphins nicht mehr aus, um den Tabellenführer ins Wanken zu bringen. „Wir hatten eine schwierige Trainingswoche hinter uns, mit einigen kranken und angeschlagenen Spielern, aber das wollten wir nicht als Ausrede nehmen. Und es soll auch keine sein! Wir haben heute unser Bestes gegeben und gegen eine richtig starke Mannschaft verloren! Wir werden aus den Fehlern, die wir gemacht haben lernen und uns jetzt zwei Wochen intensiv auf das erste Playoff-Halbfinale vorbereiten.“

 

Dieses steigt am 17.3. um 18 Uhr in der heimischen Halle der Universität Trier gegen den amtierenden deutschen Meister aus Wetzlar, gegen den die Dolphins in dieser Saison bereits gewinnen konnten. Eine spannende Serie dürfte also garantiert sein.

 

Kader: Dirk Passiwan (19), Diana Dadzite (14), Ryan Wright (4), Jack Davey (2), Frank Doesken (0), Correy Rossi (16), Matthias Heimbach (4), Mariska Beijer (8)

Zum Abschluss ein Kracher

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier fiebern dem letzten Heimspiel der regulären Saison entgegen (Samstag, 3.3.2018, 18 Uhr, Halle der Universität Trier). Und hier wartet auf die Trier ein echter Kracher. Der Tabellenführer, die Thuringia Bulls aus Elxleben, in dieser Saison erst mit einer Niederlage, geben ihre Visitenkarte an der Mosel ab.

 

Bevor es ins Playoff-Halbfinale gegen den amtierenden deutschen Meister, den RSV Lahn-Dill geht, steht für die DONECK Dolphins Trier eine große Aufgabe an. Die RSB Thuringia Bulls aus Elxleben kommen an die Mosel. Die Mannschaft von Coach Michael Engel steht unangefochten auf Platz 1 der Tabelle und gilt nicht zu Unrecht als eine der besten Mannschaften in Europa.

 

„Wir wissen, dass wir einen richtig guten Tag erwischen müssen und hoffen, dass Elxleben vielleicht auch mal eine Schwächephase hat“, so Spielertrainer Dirk Passiwan, der weiß was auf sein Team zukommt. Die Mannschaft aus Thüringen besticht auch in der Saison durch eine ausgeglichene Mannschaft und konstant gute Leistungen. Zwar musste man gegen den RSV Lahn-Dill eine Niederlage einstecken, die das Team jedoch nicht aus der Bahn geworfen.

 

Die Dolphins müssen sich nach der zuletzt schwachen Leistung beim Absteiger in Rahden gerade in der Defensive steigern. Mit durchschnittlich fast 90 Punkten pro Spiel wird eine offensivstarke Mannschaft auf die Dolphins zurollen. Mit ihren „Großen“ unter dem Korb, wie Nationalmannschaftcenter Halouski haben sie die Vorteile unter dem Korb auf ihrer Seite.

 

„Wir sind in diesem Spiel definitiv der Außenseiter! Wenn wir etwas gegen dieses Team holen wollen, muss einfach alles stimmen“.

Ein schwieriges Unterfangen also für die DONECK Dolphins Trier, gerade in Hinblick auf die schwierige Trainingssituation unter der Woche. Mit Dirk Passiwan und Matthias Heimbach waren zwei Spieler krankheitsbedingt nicht einsetzbar. Es bleibt abzuwarten, ob beide Spieler am Wochenende aufrollen können.

 

„Nichtsdestotrotz werden wir alles geben, das Spiel offen zu gestalten und es zu nutzen, uns weiter auf die Playoffs vorzubereiten. Da ist so ein Härtetest genau das richtige!“ so Passiwan, der auch auf die Unterstützung der Zuschauer hofft. „Gerade in solchen Spielen brauchen wir jeden Fan in der Halle!“

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Dave, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

DONECK Dolphins zu Gast beim Absteiger

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier reisen am Wochenende zu den Baskets 96 Rahden, die als erster Absteiger aus der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga bereits feststehen. Kein Grund jedoch für das Team von der Mosel, den Gegner und das Spiel nicht ernst zu nehmen.

 

Topscorer und Spielertrainer Dirk Passiwan: „Wir fahren nach Rahden, um unser bestes Basketball zu spielen und uns ideal auf die anstehenden Spiele vorzubereiten.“

Zwar stehen die Rahdener seit der letzten Woche als erster Absteiger fest, jedoch weiß die Mannschaft um Passiwan um die Stärken des Gegners.

 

Im Hinspiel gab es zwar einen deutlichen 80:64 Sieg der Trierer, das Ergebnis war aber am Ende deutlicher als der Spielverlauf es zu Beginn erwarten ließ. Lange Zeit konnte das Team von Trainer Josef Jaglowski gegen hektisch spielende Dolphins mithalten, bevor sich die individuelle Klasse der Trierer durchsetzen konnte.

 

„Wir haben im Hinspiel zu viele Fehler gemacht und das Spiel vielleicht zu Beginn auf die leichte Schulter genommen. Das wird uns am Sonntag in Rahden nicht passieren“, ist sich Passiwan sicher.

 

Man wolle sich mit einem Sieg in Nordrhein-Westfalen auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten. In der nächsten Woche kommt es in der heimischen Halle der Universität Trier zum Duell mit dem Tabellenführer aus Elxleben, bevor es in die Vorbereitung auf die Playoffs um die deutsche Meisterschaft und das Final-Four-Turnier im Pokalwettbewerb geht.

 

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

 

 

Sieg, trotz schwachem Spiel

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier haben das letzte Auswärtsspiel der regulären Saison beim bereits feststehenden Absteiger aus Rahden nach einem harten Kampf mit 73:67 (33:30) gewonnen. Es bleibt aber viel Arbeit für das Team von der Mosel in Hinblick auf die anstehenden Aufgaben.

 

Gegen die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen starteten die Dolphins stark und konnten in den ersten Minuten einen scheinbar komfortablen Vorsprung erspielen. Was dann aber passierte, konnte sich auch Spielertrainer Dirk Passiwan nicht ganz erklären: „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Vor allem in der Defensive haben wir dem Gastgeber zu oft freie Räume gegeben, die sie sehr gut genutzt haben. Das, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat, haben wir vernachlässigt.“

 

Durch eine schwache Defensive und immer wieder fehlender Präzision beim Abschluss kam der Absteiger aus Rahden wieder ins Spiel. Vor allem Christian Gomez mit insgesamt 36 Punkten war immer wieder Gefahrenherd für die Trierer Defensive.

 

„Das war heute wohl eins der schlechtesten Spiele in dieser Saison“, so ein sichtlich angefressener Passiwan nach dem Spiel, „wir hatten unter der Woche im Training einige Probleme mit Erkrankungen, aber das darf keine Ausrede für das Spiel sein.“

 

Bedanken können sich die Dolphins bei ihren beiden „Mädels“. In schwierigen und engen Situationen waren es vor allem Diana Dadzite und Mariska Beijer, die die Dolphins immer wieder entscheidend nach vorne bringen konnten, so dass am Ende ein glücklicher und enger Sieg zu Buche stand.

 

Gerade in Hinblick auf die kommenden Aufgaben, Heimspiel gegen den Tabellenführer RSB Thuringia Bulls und die anstehenden Playoffs gegen den deutschen Meister aus Lahn-Dill, haben die Dolphins noch einiges an Arbeit zu verrichten, damit die bislang starke Saison vielleicht noch gekrönt werden kann.

 

Kader: Dirk Passiwan (22), Diana Dadzite (14), Ryan Wright (9), Jack Davey (3), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (4), Matthias Heimbach (2), Mariska Beijer (19)

DONECK Dolphins siegen erneut

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier rollen sich für die Playoffs ein. Gegen die abstiegsbedrohten RBC 99ers aus Köln gab es am Samstagabend einen deutlichen 81:49 (43:26) Sieg.

 

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Die Kölner mussten gewinnen, um noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Coach Mathew Foden hatte angekündigt, sich vehement gegen den drohenden Abstieg stemmen zu wollen, und vor allem die Kreise von Dirk Passiwan eindämmen zu wollen.

 

Dass dies nach 40 Minuten Spielzeit nicht funktioniert hat, zeigt ein Blick auf das Scoreboard. Mit 30 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists war der ehemalige Nationalspieler mal wieder ein entscheidender Faktor.

 

Die Dolphins begannen das Spiel stark und überrollten teilweise hilflos wirkende Kölner in den ersten Minuten. Über ein 16:4 nach knapp 5 Minuten Spielzeit ging es mit einem deutlichen 22:10 in die erste Viertelpause.

Zwar kamen die Kölner im zweiten Viertel besser ins Spiel, jedoch waren die Trierer zu abgeklärt und spielten ihr Spiel souverän herunter.

 

Auch ohne Mariska Beijer, die mit der holländischen Nationalmannschaft unterwegs war, waren die Dolphins an diesem Tag zu stark für den designierten Absteiger, die nun beide verbleibenden Spiele in der Liga gewinnen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Für die Dolphins war es ein Spiel zum Testen. So konnte sich Dirk Passiwan in der zweiten Halbzeit eine Auszeit genehmigen und verschiedene Line-ups ausprobieren. Gerade in Hinblick auf die anstehenden Playoffs eine Möglichkeit, das Funktionieren der Mannschaft zu testen.

 

 

Kader: Passiwan (30), Rossi (19), Dadzite (17), Davey (8), Wright (3), Heimbach (2), Doesken (2)

DONECK Dolphins vor schwerer Pflichtaufgabe

 

TRIER. Nach dem Einzug in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft in der letzten Woche gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden treffen die DONECK Dolphins am Samstag (17.2.2018, 18 Uhr, Halle der Universität Trier) auf die Köln 99ers.

 

Geht man von der Tabelle aus, sollte es ein deutliches Ergebnis für die Dolphins geben. Der Tabellenvorletzte aus der Domstadt steht mit dem Rücken zur Wand. Drei Spieltage vor Schluss droht der Abstieg in Liga 2, wenn nicht in den letzten drei Spielen noch ein kleines Wunder passiert.

 

Aber die Dolphins werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch wenn nach dem Einzug in die Playoffs und dem sicheren dritten Platz Zeit für ein gemütliches Ausrollen wäre. „Wir werden auch in diesem Spiel 100 % geben“, so Dirk Passiwan, der auf die holländische Nationalspielerin Mariska Beijer verzichten muss, die sich zurzeit mit ihrer Nationalmannschaft in Japan befindet. „Der Respekt vor den anderen Mannschaften verbietet es uns, hier nur mit halber Kraft zu spielen. Wir werden alles geben, um den Abstiegskampf so fair wie möglich zu gestalten.“

 

Das Team vom Rhein wird sicherlich nicht nach Trier reisen, um sich hier kampflos zu ergeben. Mit einem Sieg in Trier würde man die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder schüren. „Ich gehe davon aus, dass Mathew Foden seine Mannschaft unter der Woche nochmal richtig heiß gemacht hat. Sie wissen, dass es wohl ihre letzte Chance sein wird.“

 

Für Trier heißt das Motto: Warmrollen für die Playoffs. Dirk Passiwan kündigte bereits an, die letzten drei Spiele zu nutzen, um Feinheiten abzustimmen, damit man bestens gerüstet in die Playoffs und das Final Four des Pokals starten kann.

 

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach

Playoffs, Baby!

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier haben den Platz in den Playoffs um die deutsche Meisterschaft sicher. Nach einem hart erkämpften 71:53 (31:30) Sieg gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden können die Dolphins nicht mehr von Platz 3 der Tabelle verdrängt werden.

 

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, dass Dirk Passiwan und sein Team am vergangenen Samstag in Wiesbaden leisten mussten, um am Ende der 40 Minuten als Sieger vom Feld zu rollen.

 

Rhinos-Trainer Marco Hopp hatte bereits im Vorfeld des Spiels angekündigt, anders als im Hinspiel agieren zu wollen. In Trier war es vor allem das erste Viertel, was schon früh die Entscheidung brachte. Wiesbaden begann stark und zeigte, dass sie die Punkte unbedingt in Hessen halten wollen, um einen großen Schritt Richtung Playoffs machen zu können. Die Mannschaft von der Mosel hielt dagegen, so dass sich in der ersten Halbzeit ein offenes und ausgeglichenes Spiel entwickelte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Selbst einen 7 Punkte Vorsprung der Dolphins konnten die Rhinos schnell egalisieren, so dass es mit einer knappen Führung für die Trierer in die Halbzeitpause ging.

 

Dir Halbzeitpause nutzen die Gäste dann augenscheinlich besser, kamen besser aus der Kabine und zeigten sofort, warum sie in diesem Jahr zurecht auf Platz 3 der Tabelle stehen. Besser in der Defensive und kontrollierter in der Offensive. „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen“, so ein sichtlich erfreuter Matthias Heimbach nach dem Spiel, „was es für jeden Gegner schwer macht gegen uns zu gewinnen.“

Nur 9 Punkte ließen die Trierer im dritten Viertel zu. Zu wenig aus Sicht der Wiesbadener, um gegen eine jetzt gut aufgelegte Trierer Mannschaft zu bestehen.

 

Mit einem starken Passiwan, aber auch einer Mariska Beijer, die nach Belieben traf, ergaben sich für die Gastgeber kaum noch Chancen, den Rückstand zu verkürzen. Man merkte vor allem im letzten Viertel, dass die Köpfe der Rhinos nach unten gingen, so dass die Dolphins nach 40 Minuten mit ihren zahlreich mitgereisten Fans den Einzug in die Playoffs feiern konnten.

 

Kader: Dirk Passiwan (27), Diana Dadzite (6), Ryan Wright (6), Jack Davey (10), Frank Doesken (0), Correy Rossi (6), Matthias Heimbach (0), Mariska Beijer (16)

DONECK Dolphins reisen zum Tabellennachbarn

 

TRIER. Nach einer spielfreien Woche bedingt durch den Europapokal greifen die DONECK Dolphins Trier am kommenden Samstag (17 Uhr, Rhinos-Dome) in Wiesbaden wieder in der Liga an. Mit einem Sieg gegen die Rhine River Rhinos könnten die Trierer sich einen Platz in den diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft sichern.

 

Dass das allerdings kein leichtes Unterfangen wird, weiß man an der Mosel. Die Rhinos kamen stark aus der Winterpause und konnten drei Spiele in Serie gewinnen. Unter anderem gegen Hamburg und München, die auch noch auf die Playoffs schielten.

 

Im Hinspiel im November konnten sich die Dolphins souverän mit 77:56 in der eigenen Halle durchsetzen. „Da haben wir ein richtig gutes erstes Viertel gespielt und schon früh die Weichen auf Sieg gestellt. Das müssen wir auch in Wiesbaden schaffen. Dann können wir auch in Hessen bestehen“, erinnert sich Spielertrainer Dirk Passiwan.

 

Das Team von Marco Hopp dürfte allerdings hochmotiviert in die Partie gehen, geht es doch um so viel. Mit einem Sieg dürfen die Hessen weiter auf die Teilnahme an den Playoffs hoffen, mit einer Niederlage wird es im Kampf um Platz 4 nochmal sehr eng.

Doch auch die Dolphins werden alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen. Mit einem Sieg ist die Teilnahme an den Playoffs bereits drei Spieltage vor Schluss sicher. Unterstützt werden sie dabei lautstark von zahlreichen Fans, die mit einem Bus den Weg nach Wiesbaden antreten werden.

Gute Voraussetzungen also für ein spannendes und offenes Spiel, an dessen Ende die Dolphins hoffentlich die Teilnahme an den Playoffs klargemacht haben.

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer

Dolphins zurück in der Spur

 

TRIER. Eine Woche nach der unglücklichen Niederlage gegen den RSV Lahn-Dill sind die DONECK Dolphins Trier wieder zurück in der Erfolgsspur. Gegen die BCS Rollers aus Zwickau gab es am Samstagabend einen deutlichen 87:69 (43:29) Sieg. Mit dem Erfolg machen die Dolphins einen großen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme.

 

Rückblick: Im Oktober letzten Jahres gab es eine deutliche Niederlage in Zwickau. Die Mannschaft von Trainer Dirk Passiwan wirkte nervös und konnte die Sachsen nicht unter dem Korb stoppen. „Darauf habe ich in der Vorbereitung nochmal hingewiesen“, so Passiwan nach dem Spiel.

 

Doch in den ersten Sekunden des Spiels sah es nicht so aus, als ob die Dolphins es dieses Mal besser machen sollten. Nach einem nervösen Beginn lag man schnell mit 0:4 zurück ehe die Trierer besser ins Spiel finden sollten. Mit einem 8:0 Lauf konnte man die Rollers beeindrucken und sich selber Motivation zusprechen. Über eine aggressive Verteidigung und teilweise starke Ballstafetten in der Offensive konnten die Gastgeber den Vorsprung nach 10 Min auf 8 Punkte ausbauen. Angetrieben durch einen bärenstarken Dirk Passiwan, der insgesamt 42 Punkte zum Erfolg beisteuern sollte und einer hochprozentig treffenden Diana Dadzite wurde auch das zweite Viertel gewonnen, so dass man mit 14 Punkte in die Pause gehen konnte.

 

„14 Punkte Vorsprung. Dass ist das Ergebnis aus dem Hinspiel. Wir müssen aber noch etwas drauflegen, um den direkten Vergleich zu gewinnen“, so Passiwan in der Kabine. Aber auch Zwickau kam motiviert aus der Pause. Mit einer guten Verteidigung wollte der Gast aus Ostdeutschland versuchen, die Dolphins unter Druck zu setzen. Und es sollte Wirkung zeigen. Vor allem Jan Gans und Vytautas Skucas konnten die Unruhe in der Defensive nutzen, um den Rückstand immer wieder zu verkürzen. Doch es sollte nur ein kurzes Strohfeuer im dritten Viertel sein. Passiwan, Dadzite, aber auch Rossi und Beijer fanden schnell wieder in den Rhythmus. Mit einer Trefferquote von 66 % aus dem Feld nach 40 Minuten waren die Dolphins an diesem Samstag einfach zu stark für die Zwickauer, die nach dieser Niederlage den Traum von einer Playoff-Teilnahme wohl begraben können.

 

„Insgesamt können wir heute zufrieden mit der Leistung sein. Wir haben über weite Strecken das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Sicherlich gab es auch Situationen, mit denen ich nicht zufrieden war. Diese werde ich in der kommenden Woche auch noch einmal ansprechen, so dass wir diese Fehler gegen Wiesbaden nicht mehr machen werden.“

 

Kader: Dirk Passiwan (42/2 Dreier), Diana Dadzite (13), Ryan Wright (4), Jack Davey (0), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (11), Matthias Heimbach (0), Mariska Beijer (17), Valeska Finger (n.e.)

 

Zuschauer: 350

Die Playoffs zum Greifen nah

 

TRIER. Der Kampf um einen Play-Off Platz geht weiter! Nach der schmerzlichen Niederlage mit einem Punkt im Krimi am letzten Samstag gegen den RSV Lahn-Dill, wollen die DONECK Dolphins Trier wieder in die Spur kommen und mit einem weiteren Sieg die Weichen auf die Play-Offs stellen. Gegner werden am kommenden Samstag (27.1., 18 Uhr, Sporthalle der Universität) die BSC Rollers aus Zwickau sein, mit denen die Dolphins noch eine Rechnung offen haben.

 

Der Gegner aus Zwickau musste am Samstag eine hauchdünne 76:77 Niederlage nach Overtime gegen München hinnehmen und ist gezwungen, wenn man noch um einen Play-Off Platz ein Wörtchen mitreden will, in Trier zu punkten. Wie unangenehm der Gegner sein kann, erfuhren die Dolphins im Hinspiel, als man mit einer 63:77 Niederlage nach Hause fahren musste.

 

„Wir wollen die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen und mit einem Sieg den nächsten Schritt in Richtung Playoffs machen“, so Dirk Passiwan, Spielertrainer und Topscorer der Trierer vor dem Spiel.

Die Sachsen sind nach der Winterpause noch nicht richtig ins Rollen gekommen. Nach einer Niederlage zu Jahresbeginn gegen die BG Baskets Hamburg musste man sich auch in der letzten Woche geschlagen geben. „Ich gehe davon aus, dass sie hochmotiviert nach Trier reisen werden. Sicherlich schielen sie noch auf Platz 4. Dann müssen sie aber bei uns gewinnen. Und das wollen wir verhindern“, so eine motivierte Spielmacherin Diana Dadzite.

 

Und Correy Rossi, seit Wochen in bestechender Form weiß, wie man die Rollers besiegen kann: „Wir müssen vor allem die Großen stoppen. Mit Pohlmann und Gans haben sie echt Höhe unter dem Korb. Wenn wir sie arbeiten lassen werden sie hoffentlich an unserer Defense verzweifeln.“ Doch nicht nur auf die beiden Großen müssen die Dolphins aufpassen. Gerade ein vermeintlicher „Kleiner“ wurde zum Matchwinner im Hinspiel. Karlis Gabranovs konnte 23 Punkte erzielen und war kaum zu stoppen.

 

Die Dolphins wissen also, auf was sie achten müssen und werden alles daran setzen, die bislang großartige Saison mit einem weiteren Sieg zu verfeinern.

 

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer, Valeska Finger

DONECK Dolphins schwimmen weiter Richtung Play-Offs

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier schwimmen auch nach der Winterpause auf der Erfolgswelle und kommen dem Ziel Play-Offs näher. Gegen die Iguanas München gab es am vergangenen Samstag einen hart erkämpften 71:69 (34:37) Sieg, mit dem die Trierer weiterhin auf Platz 2 der Tabelle bleiben.

 

Das erste Spiel nach der Winterpause und dann direkt gegen einen erwartet schweren Gegner. Spielertrainer Dirk Passiwan wusste, was da auf sein Team zukommt. „Das erste Spiel nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten ist immer etwas holprig“, prognostizierte er vor dem Auswärtsspiel in der bayrischen Landeshauptstadt. Und so war es dann auch. Die Iguanas aus München, die in dieser Saison noch mit einem Auge Richtung Playoffs schielen, wollten mit einem Sieg vor heimischen Publikum in das Jahr starten und begannen gut. Kim Robins, Florian Mach und Sebastian Magenheim taten alles dafür, die Punkte in München zu halten. Neben einer aggressiven Verteidigung gegen Dirk Passiwan konnten die Gastgeber auch in der Offensive das eine oder andere Mal zeigen, warum man sie nicht unterschätzen darf.

Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die Führung wechselte quasi nach jedem Angriff.

 

In der Halbzeitpause wurde es dann laut in der Kabine der Dolphins. Passiwan war mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden. Und sein Team sollte die Botschaft verstanden haben. Mit einer guten Defensive und einfachen Punkten konnte man sich im dritten Viertel erstmals auf 7 Punkte absetzen. „Es kann so einfach sein. Ruhe ins Spiel bringen und den freien Mitspieler suchen“, so Passiwan Backup Frank Doesken am Spielfeldrand. Wer aber dachte, dass sich die Dolphins nun weiter absetzen konnten, sah sich getäuscht. Ein gut aufgelegter Kim Robins mit einem Dreier zur Schlusssirene des Viertels stellet den Abstand wieder auf 3 Punkte. Und Robins sollte weiterhin die Gefahr für den Trierer Sieg bleiben.

 

Im letzten Spielabschnitt stand das Spiel auf Messers Schneide. Beide Mannschaften wollten den Sieg und taten in der Defensive alles dafür, den Gegner vom eigenen Korb fernzuhalten. Als eine Minute vor Spielende München den Korb beim Stand von 69:69 verpasste und Trier auf der Gegenseite punkten konnte, sah es gut aus für die Dolphins. Doch der letzte Angriff gehörte den Gastgebern und Kim Robins. Der Australier konnte bereits das Spiel gegen Lahn-Dill mit einem Buzzer für seine Farben gewinnen. Die Dolphins waren also gewarnt. Robins bekam den Ball, setzte zum Wurf an, verfehlte den Korb jedoch zur Freude der Gäste, die mit diesem Sieg nun gestärkt in das Duell am kommenden Wochenende gegen Lahn-Dill gehen.

 

Stimmen zum Spiel:

Dirk Passiwan: „Es war der erwartet harte Kampf gegen eine gute Münchner Mannschaft. Wir haben erst dreimal zusammen trainiert in diesem Jahr. Aber wir wollten keine Ausreden haben und haben als Mannschaft alles gegeben. Jetzt müssen wir uns gut auf nächste Woche vorbereiten, wenn wir gegen Lahn-Dill ranmüssen.“

Correy Rossi: „Ich habe vor dem Spiel ein sehr gutes Gefühl gehabt und im Bus gesagt, dass ich heuet 20 Punkte oder mehr erziele. Dass es dann wirklich geklappt hat und ich dem Team helfen konnte, ist umso schöner.“

 

Kader: Dirk Passiwan (13), Diana Dadzite (14), Ryan Wright (0), Jack Davey (4), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (20), Matthias Heimbach (4), Mariska Beijer (16)

DONECK Dolphins wollen den Auswärtssieg

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier starten am kommenden Samstag gegen die Iguanas München in das neue Jahr und wollen mit einem Sieg den erfolgreichen Weg aus dem Jahr 2017 fortführen, an dessen Ende der Einzug in die Playoffs stehen soll.

 

Zweiter gegen Siebter. Vom Papier her ist es eine klare Angelegenheit. Doch in der wohl stärksten Liga der Welt kann von Platz 2 bis 10 jede Mannschaft an einem guten Tag seinen Gegner schlagen. „Das haben wir im letzten Jahr schon oft gesehen“, so Dirk Passiwan vor dem Auswärtstrip in die bayrische Hauptstadt und seinem ersten Auftritt nach dem Rücktritt aus der Nationalmannschaft.  

 

Zwar konnten die Dolphins das Hinspiel in Trier gewinnen, jedoch war es ein hartes Stück Arbeit für das Team von der Mosel. Bis zur Halbzeit war es ein enges Spiel. Erst im dritten und vierten Viertel ließen die Kräfte der Münchner nach, so dass sich die Dolphins erfolgreich absetzen konnten.

 

Besonderes Augenmerk müssen die Trierer beim ersten Spiel des Jahres auf drei Spieler der Bayern setzen. Florian Mach, Sebastian Magenheim und Kim Robins, der im Hinspiel in Trier nicht mit von der Partie war, erzielen im Schnitt knapp 55 Punkte für ihr Team. „Die drei sind brandgefährlich! Wir müssen versuchen, sie mit unserer guten Defense zu stoppen und keine leichten Schüsse zuzulassen. Wenn wir es schaffen, gegen München wenige Punkte gegen uns zu haben, werden wir mit unserer Offensive das Spiel gewinnen“ ist sich Passiwan sicher.

 

Das dies nicht leicht wird, zeigt ein Blick auf die Vorbereitung der Gäste auf das Spiel. Erst drei gemeinsame Einheiten wird das Team bis Samstag bestritten haben. Mit Correy Rossi und Ryan Wright stoßen zwei Spieler nach einem anstrengenden Selection Camp der USA erst am Mittwoch zum Team. In welcher Verfassung sich das Team im Ganzen befindet, wird sich erst beim Spiel herausstellen. Dirk Passiwan zeigt sich allerdings zuversichtlich, dass man am Samstag fit und voller Motivation gegen die Iguanas antreten wird. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe werden. Wir müssen versuchen, schnell in den Rhythmus des letzten Jahres zu finden, um mit einem Sieg unserem Ziel ein Stück näher zu kommen.“

 

Das Ziel, die Playoffs, sollen in dieser Saison erreicht werden. Mit München, Zwickau und Lahn-Dill warten in den nächsten Wochen drei Brocken auf die Trierer.

 

 

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer, Valeska Finger

Mariska Beijer weiterhin ein Dolphin

 

Frohe Kunde vermeldet das Management der DONECK Dolphins Trier. Noch heute, vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Wiesbaden, kam es in der Geschäftsstelle des Trierer Bundesligisten zur vorzeitigen Vertragsverlängerung der niederländischen Nationalspielerin über die Saison hinaus für die nächste Spielzeit 2018/19.

 

`Wir sind stolz eine der weltbesten Centerinnen weiter an  unseren Verein binden zu können`, um so auch den nächsten Mosaikstein gesetzt zu haben, um unser erfolgreiches Team über diese Saison in Trier halten zu können, so Rollis-Präsident Otmar Passiwan.

 

Mariska selbst sprach von einer sinnvollen weiteren Zusammenarbeit, da sie sich in Trier pudelwohl fühle und gerne mit Coach und Mannschaft weiter arbeiten möchte. 

Unsere neue #9!

 

„Matze“ Heimbach verstärkt DONECK Dolphins Trier

Die Kaderplanung für die Trierer Dolphins scheint abgeschlossen. Mit dem deutschen Nationalspieler Matthias Heimbach verpflichten die DONECK Dolphins Trier einen wichtigen neuen Baustein!

„Mit Matze als 1 Punkte-Spieler haben wir nun mehr Alternativen in den Line-ups. Und durch seine Erfahrung kann er unseren jungen Spieler führen und weiterentwickeln.“

Heimbach war zuletzt bei den BG Baskets Hamburg aktiv und freut sich auf seine neue sportliche Herausforderung in Trier: „Endlich kann ich auch national mit Dirk Passiwan zusammenspielen. Ich freue mich auf die Herausforderung und bin fest davon überzeugt, dass wir mit den Delfinen in diesem Jahr so gut in der RBBL schwimmen, dass wir auch in das Play-off-Becken eintauchen können.“
National konnte Matze mit dem Team aus Zwickau 2008 den deutschen Pokal und ein Jahr späte die deutsche Meisterschaft feiern.

Der 34-jährige, der nach einem Motorradunfall bereits seit 2001 Rollstuhlbasketball spielt, ist auch international kein unbekannter. 2009 wurde er erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert und gehört seitdem zum Kader der deutschen Equipe. Mit der Nationalmannschaft konnte er 2011 Vizeeuropameister werden. Außerdem nahm Heimbach bereits an zwei paralympischen Spielen teil.

Willkommen in Trier, Matthias Heimbach!

Neuzugang für Trierer Dolphins

 

TRIER. Der Kader der DONECK Dolphins Trier nimmt Formen an. Nachdem bereits in der letzten Saison Mariska Beijer unter Vertrag genommen werden konnte, können die Trierer nun mit Correy Rossi einen weiteren Neuzugang präsentieren.

 

Der 24-jährige US-Amerikaner aus Michigan war zu Ende der Saison bereits in Trier zu einem Probetraining und konnte überzeugen. „Er ist jung und sehr talentiert. Schnell und ein guter Schütze. Wir denken, dass wir mit ihm einen sehr guten Spieler dazugewinnen konnten“, so Spielertrainer Dirk Passiwan über seinen Neuzugang.


Der 2,0 Punkte Spieler Rossi selber freut sich auf seine neuen Aufgaben in Deutschland. „Ich spiele Rollstuhlbasketball seit ich 8 Jahre alt bin. Nun ist für mich der nächste Schritt wichtig. Die Dolphins haben ein tolles Team, auch außerhalb des Courts. Ich hoffe, dass wir uns da familiär verstehen. Ich will sportlich nicht nur mich weiterentwickeln, sondern auch helfen, das Team weiterzuentwickeln.“


Die Dolphins freuen sich auf den sympathischen Neuzugang aus den USA und sagen Welcome Correy!

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