18.11.2016

 

Kleine Dolphins Trier ganz groß!

 

Am letzten Samstag fand der alljährliche Jurobacup (Juniorenrollstuhlbasketballcup) des ASV Bonn statt und die Trier-Dolphins, wie die Rollstuhlbasketballmannschaften des RSC-Rollis Trier sich nennen, nahmen mit 1 Juniorenmannschaft und 1 Minimannschaft teil.

Junioren spielen auf einem Kleinfeld in 2 x 10 Minuten und die Minis auf Korbständer mit speziellen Spielregeln in dieser Basketballturnierform durchgehend 15 Minuten je Spiel

Beide Trierer Teams waren nur mit 4 Spielern und Trainer Günter Ewertz angereist, der im Turnier der Minibasketballer durch Markus Warschburger als Betreuer und Schiedsrichter unterstützt wurde.

Die Trier-Dolphins Minis hatten es mit den 3 Teams aus Koblenz, Jena und Bonn zu tun und schafften es, in Hin- und Rückrunde alle Teams zu schlagen und konnten so ungeschlagen den Turniersieg erringen.  Eine tolle Leistung des Teams, das keine Wechseloption hatte und so mußten Jonas und Felix Warschburger, Thomas Könen und Linus Lenerz durchspielen.

Bei den Junioren, die mit Mattia Ricioppo, Damon Laux, Lucas Reitz und Katharina Erz nur 4 Spieler hatten und durch Spieler von anderen Teams jeweils komplettiert wurden, war eigentlich nicht zu erwarten, dass in 6 Spielen je 20 Minuten die Konzentration und Kräfte reichen könnten, einen der vorderen Plätze zu erreichen.

Dennoch ging die junge, aber schon erfahrene Rumpftruppe von Anfang an sehr konzentriert zu Werke. Nach 3 Siegen folgte eine unnötige und knappe Niederlage gegen Koblenz (18.20) ehe gegen die Favoriten aus Köln ein Unentschieden (14:14) erkämpft wurde und schließlich noch ein Sieg gegen die Mitfavoriten Eifel-Tiger aus Mechernich gelang, was auch den nie erwarteten Turniersieg bedeutete.

Markus Warschburger und Günter Ewertz, Betreuer der Dolphins: „Was die beiden Teams trotz personellem Engpass geleistet haben, ist einfach klasse. Hier mit beiden Teams zu gewinnen, daran hat vorher niemand geglaubt, aber es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind im Aufbau unserer Spieler!.

Text: Günter Ewertz (RSC-Rollis Trier)

Fotos: Yvonne Warschburger (RSC-Rollis Trier)

26.09.2016

 

Gold und Bronze im Gepäck

 

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier dürfen eine Paralympics-Siegerin in ihren Reihen begrüßen. Mit Gold und Bronze im Gepäck kehrte Spielmacherin Diana Dadzite in der letzten Woche aus Rio zurück.

Stolz präsentiert sich die junge Lettin mit den beiden Medaillen. Dass sie nicht nur Basketball auf hohem Niveau spielen, sondern auch sonst sportlich mit der Weltklasse mithalten kann, zeigte sie bei den paralympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Nach den starken Ergebnissen bei den Europameisterschaften in Italien konnte man mit einem guten Abschneiden der Lettin auch in Rio rechnen. Dass es so gut wird, hatte sich aber Dadzite nicht ausgemalt.

„Ich habe bei meinen ersten Paralympics direkt Gold gewonnen und einen Weltrekord gebrochen, der schon seit 17 Jahren bestand“, so eine sichtlich erfreute Diana Dadzite.

Nach Gold im Speerwerfen dann wenige Tage später noch die Krönung für die in Konz lebende Lettin. Bronze in ihrem zweiten Wettkampf mit dem Diskus und persönliche Bestleistung. Besser hätte es nicht laufen können. Dafür musste die Lettin in Rio leider auch auf ausgedehnte Sightseeing-Touren verzichten. „Ich habe am vorletzten Tag noch einen Wettkampf gehabt, da habe ich jeden Tag trainiert. Leider habe ich wenig von Rio gesehen.“

„Ich bin sehr stolz auf die beiden Medaillen“, so Dadzite, die ihren Fokus bereits auf die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr richtet. „Mal schauen, ob ich mich da noch einmal steigern kann und zweimal Gold gewinnen kann.“

Dass Dadzite nach den anstrengenden Wettkämpfen und Reisen nun erst einmal Urlaub hat, ist „leider nicht der Fall. Ich bin schon ein bisschen müde, aber in zwei Wochen fängt die Saison bei den Rollstuhlbasketballern wieder an. Es heißt also direkt wieder voll ins Training einsteigen, um eine erfolgreiche Saison mit den Dolphins zu spielen.“

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30.08.2016

 

Delfine schwimmen nach Rio

 

TRIER.Bevor im Oktober die neue Saison der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga startet, haben drei Spieler der DONECK Dolphins Trier noch ein großes Ziel vor Augen. Gold bei den Paralympics in Brasilien.

Zweimal Rollstuhlbasketball, einmal Leichtathletik.

Für Dirk Passiwan, Tracey Ferguson und Diana Dadzite wird es ab Anfang September ernst. Seit Wochen bereiten sich die drei Leistungsträger der Trierer intensiv auf die schwere Aufgabe „Gold in Rio“ vor.

Ober-Delfin Dirk Passiwan wird nach Peking (2008) und London (2012) bereits zum dritten Mal bei den Paralympics teilnehmen. „Natürlich freue ich mich auf die Herausforderung in Brasilien. Es sind die dritten Spiele für mich und vielleicht wird es ja der große Wurf.“

Dass dies nicht einfach werden wird, zeigt ein Blick auf die Auslosung der Gruppen. Die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger trifft in Gruppe B auf den Iran, Gastgeber Brasilien, Algerien sowie die beiden Medaillenkandidaten USA und Großbritannien. Platz 4 muss erreicht werden, will man sich die Chancen auf eine Medaille erhalten.

„Die Weltspitze ist enger zusammengerückt. Es gibt sicherlich Mannschaften, die favorisiert sind, aber an einem guten Tag, kann hier jeder jeden schlagen“, so Passiwan.

Chancen auf Gold rechnet sich auf Tracey Ferguson mit der kanadischen Damen-Nationalmannschaft aus. Die Weltmeisterinnen gehen als Titelfavorit ins Rennen und wollen Gold. Messen dürfen sie sich bereits in der Vorrunde mit der deutschen Nationalmannschaft um die Bitburgerin Marina Mohnen.

Für Ferguson sind es bereits die siebten paralympischen Spiele. Dreimal Gold (Barcelona 92, Atlanta 96, Sydney 2000) und einmal Bronze (Athen 2004) sprechen eine deutliche Sprache. Nach den zuletzt weniger erfolgreichen Auftritten bei den Paralympics wollen die Kanadierinnen nun wieder ganz nach oben.

Goldhoffnung bei Premierenstart

Eine neue Erfahrung wird Rio für die Spielmacherin der DONECK Dolphins Trier. Diana Dadzite ist auch abseits des Basketballcourts unterwegs und wird in Rio in der Leichtathletik starten. Für ihre Heimat Lettland will sie Gold im Diskus- und Speerwerfen. Die für den TG Konz startende Lettin hat bereits im Vorfeld zu Rio aufhorchen lassen. Bei den Europameisterschaften in Italien gewann sie gleich bei ihrer ersten Teilnahme Gold (Kugel), Silber (Speer) und Bronze (Diskus). Auch deshalb darf sie wohl in Rio bei der Eröffnungsfeier die Fahne ihres Landes tragen.

Bei den internationalen deutschen Meisterschaften in Berlin schrammte sie mit dem Speer nur knapp am fast 20-jährigen Weltrekord vorbei. „Beim Diskus wird es schwerer“, weiß Otmar Passiwan, Vorsitzender der Dolphins. „Da ist der Abstand zur Weltspitze größer, aber Diana hat sich kontinuierlich gesteigert. Und mal schauen, vielleicht dürfen wir Ende September eine Doppelolympia-Siegerin bei uns im Team begrüßen.“

15.08.2016

 

Die DONECK Dolphins Trier in der Off-Season

 

TRIER. Lange war es ruhig um die Doneck Dolphins Trier. Nun meldet sich der einzige Erstbundesligist aus der ältesten Stadt Deutschlands zu Wort und gibt Einblicke in die Arbeiten des Vereins.

Es war eine turbulente letzte Saison für den Europapokalsieger aus dem Jahr 2015. Finanzielle Probleme über die gesamte Saison, drei Winterabgänge und dennoch ein starker dritter Platz in der Saison und das Aus erst im Halbfinale gegen den RSV Lahn-Dill.

„Wir haben trotz der Schwierigkeiten im letzten Jahr das Beste aus der Saison gemacht. Mit unserem kleinen Kader die Saison auf Platz 3 zu beenden, war schon ein toller Erfolg für den Verein“, bilanziert Otmar Passiwan, Vorsitzender des Vereins, die letzte Spielzeit.

„Dass uns vorgeworfen wird, es sei ruhig geworden um den Verein, sehe ich nicht jedoch nicht so. Wir haben uns vorgenommen, Dinge erst zu kommunizieren, wenn dies auch spruchreif veröffentlicht werden kann.“

Der Verein arbeitet seit Wochen mit großer Akribie am Kader für die neue Saison. Mit Matijs Bellers und Frank de Jong verlassen zwei holländische Nationalspieler den Verein. „Wir möchten uns bei den beiden Spielern für die Leistungen der letzten Saison bedanken und wünschen ihnen viel Glück bei ihren neuen Aufgaben“, so Spielertrainer Dirk Passiwan.

„Wir arbeiten derzeit intensiv am Kader für die nächste Saison und werden hoffentlich in den nächsten Tagen auch die ersten Neuverpflichtungen bekannt geben können. Es sind nur noch Details zu klären.“

Erstmals seit Langem kann Dirk Passiwan in der kommenden Saison das Grundgerüst der Mannschaft beibehalten. Mit Dirk Passiwan selbst, Diana Dadzite, Edgaras Ciaplinskas, Martin Koltes, Tracey Ferguson und der Nachwuchsspielerin Valeska Finger bleiben gleich 6 Spieler dem Verein treu. Man werde sich gezielt verstärken, um auch in der kommenden Spielzeit eine gute Rolle in der Liga spielen zu können.

„Wenn man sich die anderen Mannschaften anschaut, wird es eine richtig schwere Saison für uns. Alle Mannschaften rüsten ihren Kader auf. Die Liga wird noch enger zusammenrücken. Nicht nur die Top Teams aus Wetzlar, Elxleben oder Hamburg haben hochkarätige Neuzugänge vermeldet, auch die Aufsteiger aus Bonn und Wiesbaden darf man nicht unterschätzen“, so Passiwan.

Den ersten Neuzugang können die Trierer bereits vermelden. Neben Hermann Anell kehrt Otmar Passiwan zurück an die Linie und wird Spielertrainer Dirk Passiwan als weiterer Co-Trainer unterstützen.

23.06.2016

 

Strahlende Gesichter beim Juroba-Cup 2016 in Trier

 

Am vergangenen Samstag flogen wieder einmal die Basketbälle in der Wolfsberghalle Trier! Der diesjährige Jurobacup (Juniorenrollstuhlbasketball) vom veranstaltenden RSC-Rollis Trier lockte wieder Teams aus Bonn, Mechernich, Koblenz und sogar aus dem fernen Jena.

Mit den 2 Mannschaften der Trier-Dolphins traten insgesamt 7 Teams im Modus jeder-gegen-jeden bei den Junioren an. 6 Spiele je 20 Minuten pro Team, die auf 2 Kleinfeldern ausgetragen wurden, erforderten viel Kondition und Kraft von allen Beteiligten. Mit großem Engagement und immer wieder gestärkt mit leckeren Köstlichkeiten, die wie üblich bei den Deutschland weit stattfindenden Turnieren für die Spieler/innen kostenlos vom gastgebenden Verein zu Verfügung gestellt wurden, ging es für alle durch den Tag. Die fairen Spiele trugen zur guten Stimmung in der Halle bei und auch wenn es um den Erfolg ging, blieb der Spaß nicht auf der Strecke. Die Koblenz Bulls siegten letztendlich vor den Jena Caputs und den beiden 3. platzierten Team, den Eifeltigern aus Mechernich und den Dolphins 1 aus Trier. Die weiteren Plätze belegten die Slow Motion Bonn, der ASV Bonn und die Dolphins 2 .

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Diana Dadzite, frisch gebackene Europameisterin, brachte ihre Gold-, Silber- und Bronzemedaille mit von der EM in Grosseto/Italien – die RSC-Rollis Trier gratulieren ihrer Ausnahmeathletin und wünschen viel Glück für die Paralympics in Rio im September 2016!

Auch die Minis aus Trier und Jena spielten auf Korbständer Minibasketball nach einem eigenen Regelwerk sowie Partien im Wheelsoccer. Eine besondere Bereicherung hier war eine Mannschaft aus Müttern, die verstärkt durch den Busfahrer Peter aus Jena ein Team bildeten und sich mutig dem Nachwuchs stellten. Sieger waren hier am Ende alle, nicht nur wegen der viele Körbe und Tore, sondern vor allem wegen dem gemeinsamen Spaß auf dem Feld!

„Es war ein wieder ein schönes Turnier hier in Trier und hat allen Sportlern und Betreuern sehr gefallen“, äußerte sich Uwe Bartmann, Trainer der Jena Caputs, stellvertretend für alle Gastmannschaften.

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„Wir danken allen, die geholfen haben, wieder eine so positive Veranstaltung auf die Beine zu stellen,“ sagte Günter Ewertz vom RSC-Rollis Trier e.V. bei der Siegerehrung,“ besonderer Dank gilt dem Leo-Club Trier, deren Mitglieder uns schon seit Jahren bei der Ausrichtung von Turnieren ehrenamtlich tatkräftig unterstützen und der Sparda-Bank Südwest, die die Schirmherrschaft für das Turnier übernommen hat und zudem mit einer großzügigen Spende die erfolgreiche Jugendarbeit des RSC-Rollis Trier fördert!“

(Red. RSC-Rollis Trier e.V.) (Fotos Markus Warschburger)

07.06.2016

 

Turniersieg der Trier Dolphins Juniors auch in Jena

 

JENA. Nach über 6 Stunden beschwerlicher Anfahrt waren die Trier-Dolphins Junioren mit Betreuern am späten Freitagabend in Jena angekommen. Ausgeruht ging es dann im Werner-Seelenbinder-Sportkomplex am Samstag ins Turnier mit 2 Rollstuhlbasketball Teams aus Jena, einem Jurobacup-Mixteam mit Spielern aus Elxleben, Köln und Jena sowie den Slow Motion aus Bonn.

Trier traf im ersten Spiel auf Bonn. Beide Teams kennen sich seit Jahren und Trier konnte bisher die meisten Partien beherrschen. Da Bonn jedoch aufgrund der Erkrankung einer Spielerin keine Wechselmöglichkeit hatte, sprang ein erprobter, erfahrener Ligaspieler der Jena Caputs ein. Dies war für die jungen Dolphins aus Trier eine echte Herausforderung, doch das Team von Coach Günter Ewertz konnte nach der Halbzeit, als es noch unentschieden stand, durch eine taktische Umstellung die Oberhand gewinnen und sich nach der 24-minütigen Spielzeit über den 22:17 Erfolg freuen.

Der erste und wie sich dann rausstellte, schwerste Schritt zum Turniersieg war gemacht. Mit 16:10 wurde das erste heimische Team, die Caputs Thunders nachfolgend geschlagen. Auch die 3. Partie gegen die bis dahin ebenfalls 2 mal erfolgreichen Caputs Lightnings konnten die Dolphins aus Trier dann sogar souverän mit 20:8 für sich entscheiden.

Am Nachmittag kam es dann zur entscheidenden Paarung um den Turniersieg gegen die Mannschaft des Jurobacup-Mix. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der schwülen Hitze raufte sich das Team nochmals zusammen und errang einen verdienten 19:8 Sieg, bei dem vor allem in der 2. Halbzeit die Defense stand und vorne die nötigen Punkte gemacht wurden.

Damit war nach dem Erfolg vor 2 Wochen in Köln auch der erste Turniersieg bei den Freunden in Jena erreicht.

„Die Ergebnisse geben nicht die Leistungsstärken der Gegner wider“. so Günter Ewertz und Betreuer Klaus Erz, „umso mehr ziehen wir den Hut vor der Leistung unserer jungen Truppe, die konsequent die Vorgaben erfüllt und immer an den Sieg geglaubt hat!“

Müde, aber glücklich ging es dann mit den Eltern auf die Rückfahrt nach Trier, wo am Samstag 18.6. das diesjährige Trierer Turnier im Rollstuhlbasketball in der Wolfsberghalle ausgetragen wird.

23.04.2016

 

7. Sparkassen-Jedermann-Turnier am Sonntag in der Wolfsberghalle Trier

 

TRIER. Bereits zum 7.mal veranstaltet der RSC-Rollis Trier e.V. das Turnier, an dem viele nicht behinderte Menschen Rollstuhlbasketball ausprobieren können. In der Wolfsberghalle Trier werden ab 10.00 Uhr am kommenden Sonntag insgesamt 12 Mannschaften in 2 Gruppen und nachfolgenden Platzierungsspielen den diesjährigen Meister küren. Flankiert wird die Veranstaltung vom Frühlingsfest des Vereins, so dass Sportler und Besucher mit allerlei Leckereien versorgt werden.

„Jeder, der Rollstuhlbasketball mit all seiner Dynamik einmal live gesehen hat, ist beeindruckt von den Leistungen der behinderten Sportler in ihren Sportrollstühlen. Über die Möglichkeit, selbst es einmal ausprobieren zu können, wollen wir den Respekt vor den Leistungen aller behinderten Sportler weiter fördern, aber auch Hemmschwellen abbauen“, sagt Organisationsleiter Günter Ewertz vom RSC über die Ziele des Turniers.

Nach der ersten Veranstaltung vor 7 Jahren hat sich das alljährlich stattfindende Turnier quasi zum Selbstläufer entwickelt. Viele Teams sind von Anfang an dabei, aber es kommen jedes Jahr neue zum Teil zusammen gewürfelte Teams aus Schulen, Firmen, Fangruppen und Vereinen dazu. Die Teilnahme der 3 luxemburgischen Teams „Die Nörgler“, „Gut&Aussehend“ und „Minions“ zeigt, dass der inklusive Sport auch grenzübergreifend viele Menschen fasziniert und jung und alt zusammenbringt.

„Wir stellen die Sportrollstühle, Schiris und auch Trikotsätze. Dafür wird ein Startgeld verlangt, was genau wie alle anderen Einnahmen aus Sponsoring und Verkauf von Speisen und Getränken in die Kasse der Kinder- und Jugendabteilung des RSC-Rollis Trier fließt. Damit hat der Verein etwas davon und die Teilnehmer wie immer viel Spaß, auch wenn die neuen Erfahrungen Kraft raubend sind und so mancher Blasen an den Händen haben wird“, erklärt Ewertz, der sich auf viele Besucher freut und dankt gleichzeitig vorab dem Helferstab, zu dem auch wieder die Mitglieder des Leo-Club Trier gehören.

23.04.2016

 

Sport-Förderpreis 2015 des Stadtsportverbandes Trier e.V.

 

TRIER. Eine weitere Anerkennung für die herausragende Kinder- und Jugendförderung des
RSC-Rollis Trier e.V. konnte Abteilungsleiter Günter Ewertz bei der gestrigen Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Trier, dem ca. 120 Sportvereine angehören, in Empfang nehmen.

Neben 3 weiteren Trierer Vereinen wurde der RSC-Rollis Trier e.V. für besondere Dienste in der Jugendarbeit 2015 ausgezeichnet.

Bernd Michels, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes, übergab den Scheck und die Urkunde und zitierte aus dieser:

„Der Verein zeichnete sich im vergangenen Jahr aus durch: bemerkenswertes Engagement, Beharrlichkeit in der Arbeit, durch neuartige, innovative Ideen und Kreativität. Zudem wurden sowohl sportliche als auch soziale, pädagogische und
organisatorische Aspekte in der Arbeit des Vereins gewürdigt und anerkannt!“

„Wir bedanken uns und sehen diesen Preis als weiteren Ansporn, die individuelle Förderung unserer jungen Sportler weiter zu verbessern! Besonderen Dank sage ich allen Trainern, die durch ihr außergewöhnliches Engagement die positive Entwicklung der Kinder- und Jugendabteilung permanent zum Wohle der Kinder und des Vereins nach vorne treiben“, äußerte sich Günter Ewertz bei der Preisübergabe.

 

08.03.2016

 

Erfolgreiches Wochenende der Trier Dolphins 2 und nun kommen die Titelanwärter

 

Am Sonntagabend kehrten die  Rollstuhlbasketballer Dolphins 2, die in der Regionalliga Mitte spielen, mit weiteren 4 Punkten aus Wiesbaden zurück. Trotz der frühen Anwurfzeit um 10 Uhr und der langen Anfahrt, startete das Team um Spielerbetreuer Frank Doesken konzentriert in die Partie gegen den Gastgeber, die Rhine River Rhinos und konnten schon zur Halbzeit einen sicheren Vorsprung von 40:24 Punkten verbuchen. In der 2. Halbzeit lief  das Team, angeführt von Eddie Klein, Florian Ewertz, Frank Doesken & Co. dann richtig heiß, verteidigte stark und war in der Offensive nicht zu stoppen, so dass am Ende ein klares 76:39 auf der Ergebnistafel leuchtete.

Direkt danach um 12 Uhr mussten die Dolphins wieder gegen das Team des RSC Bad Wildungen ran. Von Müdigkeit keine Spur, überrollten die Dolphins den Gegner schon in der ersten Halbzeit mit 46:23 Punkten und auch in der 2. Halbzeit kam es trotz des Einsatzes aller Bankspieler nicht zu einem Bruch und nach 40 Minuten stand ein überzeugender 86:46 Sieg zu Buche. Bad Wildungen verlor danach auch das Spiel gegen die Rhine River Rhinos mit 51:76.
Am kommenden Sonntag werden die Dolphins 2 nun Gastgeber der beiden Mannschaften sein, die unbedingt Meister werden wollen, um in die 2. Bundesliga aufzusteigen: die Luxrollers 1 und PS Karlsruhe 1. Beide führen die Tabelle aktuell vor den Trierern an, doch gegen beide haben die Dolphins bereits in hart umkämpften Spielen siegen können.

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Nur zu gerne wollen die Dolphins auch in der heimischen Wolfsberghalle die Punkte einfahren, wurde doch versucht, die Doppellizenz von Florian Ewertz anzufechten, um am grünen Tisch die verlorenen Punkte wieder gutgeschrieben zu bekommen und einen weiteren Einsatz des Topscorers (31 Pkt. pro Spiel im Schnitt) der Dolphins zu verhindern.
„Auch wenn es Sonntagmorgen und Wahltag ist, hoffen wir auf die Unterstützung zahlreicher Fans“, so Frank Doesken mit Blick auf die sicher sehr kampfbetonten Partien gegen die Luxrollers1 um (Anwurf 10 Uhr) und nachdem Karlsruhe sich mit den Luxrollers um 12 Uhr messen wird , kommt es um 14 Uhr zum 2. Hochball für die Dolphins, wenn Karlsruhe versuchen will, sich sportlich die Punkte zu holen.

Für Trier-Dolphins 2 spielten in Wiesbaden:
Edwin Klein (24/30), Erwin Hoffmann (6/6), Florian Ewertz (34/30), Frank Doesken (6/12), Niklas Kimmlingen (4/4), Olaf Schepp (0/0, Sven Schulz (0/4), Valeska Finger (2/0)

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