07.03.22

 

Souveräner Sieg gegen Köln 99ers

 

Mit einem nie gefährdeten 80:54 Sieg gegen die Köln 99ers setzen die Doneck Dolphins Trier ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen am Samstag nahtlos fort und fahren den dritten Sieg im vierten Spiel ein.

 


Nach den ersten ausgeglichenen Minuten begannen die Dolphins bereits Ende des ersten Viertels davonzuziehen und konnten die Führung bis zur Halbzeit auf 19 Punkte (46:27) ausbauen. Noch deutlicher als beim Spiel in Warendorf in der Vorwoche dominierten die Delfine das Spiel fast nach Belieben. Kurz vor Schluss lagen die Gastgeber sogar mit 30 Punkten in Führung, am Ende stand ein 80:54. Mit Entschlossenheit und einer erneut hohen Treffsicherheit der Trierer Schützen wurde die Defense der Kölner immer wieder vor Probleme gestellt. Neben Dirk Passiwan, dem zum wiederholten Male in dieser Saison ein Triple-Double (29 Punkte/14 Rebounds/10 Assists) gelang, konnten vor allem auch Patrick Dorner (21) und Nathalie Passiwan (10) viele Punkte beisteuern. Da die Kölner Defense sich sehr auf den Spielertrainer der Dolphins konzentrierte, eröffneten sich für dessen Team immer freie Würfe. „Wir haben das was Köln wollte, die Seite bei mir zu doppeln oder zu triplen, gut ausgenutzt.“ freut sich der Coach. Für den zweitbesten Schützen der Partie, Patrick Dorner, hatte er anschließend noch ein Sonderlob: „Er spielt sensationell und macht zur Zeit seine bisher besten Spiele im Trikot der Dolphins.“

In der Defense ging der Plan den großen Kölnern kein einfaches Insidespiel zu ermöglichen sehr gut auf und auch Joe Bestwick konnte gut kontrolliert werden. Insgesamt steigert sich die Defense, die lange die Schwachstelle der Dolphins war, weiter von Woche zu Woche und stand gegen Köln erneut sehr sicher.

 

Einen großen Anteil am Aufschwung haben Nathalie Passiwan und Annabel Breuer. Wie erwartet hilft Annabel Breuer dem Team mit ihrer Erfahrung und Abgeklärtheit extrem weiter und ist ein echter Glücksgriff für die Dolphins. Die größte Überraschung der Rückrunde ist jedoch Nathalie Passiwan, die nach einem Jahr Pause innerhalb kürzester Zeit ihre Bestform gefunden hat und direkt zu den Leistungsträgern im Team gehört. Insgesamt tun die beiden Nationalspielerinnen dem Spiel extrem gut und lassen erahnen, was möglich gewesen wäre, hätten sie von Anfang an zur Verfügung gestanden. Umso gücklicher sind alle, dass die beiden gerade noch rechtzeitig kamen, um in den entscheidenden Endspielen gegen Frankfurt und Warendorf zu helfen.

 

Während die meisten Delfine noch vor ein paar Wochen das Saisonende herbei gesehnt haben, findet Trainer Dirk Passiwan es nun „schade, dass die Saison fast zu Ende ist. Mit dieser Leistung hätten wir noch das eine oder andere Spiel gewonnen.“ Und Annabel Breuer ergänzt: „Wir finden immer mehr zueinander und steigern uns von Spiel zu Spiel. Ich hätte auf jeden Fall Bock gehabt noch mehrere Spiele zu spielen und dann zu schauen, ob wir es vielleicht in die PlayOffs geschafft hätten. Aber auch in der ersten Liga zu bleiben ist nach dieser Saison eine riesige Leistung.“

 

 

Stimmen zum Spiel

Annabel Breuer: Wir haben die Defense extrem schlau gespielt und die richtigen Leute gegen die Kölner Scorer gestellt. In der Offense hat Köln sich extrem auf das Ausschalten von Dirk fokussiert, so dass die anderen Spieler Räume bekommen haben. Es ist schade, dass die Saison jetzt fast schon vorbei ist. Ich hätte auf jeden Fall Bock gehabt noch mehrere Spiele zu spielen und dann zu schauen, ob wir es vielleicht in die PlayOffs geschafft hätten. Vor allem nach dem Spiel in Hamburg hätte ich nicht gedacht, dass sich die Saison noch so positiv entwickelt. Und dann noch mit Verletzungen und Corona, das war alles extrem anstrengend und stressig die letzten Wochen. Was wir draus gemacht haben ist ziemlich bemerkenswert. Ich freu mich jetzt einfach, dass wir in der ersten Liga bleiben, das ist nach dieser Saison eine riesige Leistung.

 

Correy Rossi: Wir haben ein großartiges Spiel gemacht, haben eine harte Defense gespielt und versucht das Spieltempo zu kontrollieren. Alle haben Treffer beigesteuert und so konnten wir Köln die zwei Punkte abnehmen. In den letzten paar Spielen haben wir richtig zueinander gefunden. Wir arbeiten und kämpfen gemeinsam, sowohl in der Defense, als auch in der Offense und wir glauben an unseren Gameplan und an uns selbst. Das sind tolle Aussichten für die nächste Saison.

 

Dirk Passiwan: Es war das Spiel, das wir uns erhofft haben. Man merkt, dass das Team selbstbewusster wird. In der Starting Line-Up ist jetzt Struktur drin, da weiß jeder was er zu machen hat. Sehr sehr starke Leistung wieder von Annabel mit sechs Punkten und von Nathie mit zehn. Patrick Dorner hat mit 21 Punkten sein bisher bestes Spiel gemacht. Und das was Correy Rossi fürs Team arbeitet ist sensationell. Wir konnten es dann gut nach Hause fahren, konnten sogar rotieren und fast alle haben gescort. Schade dass die Saison fast zu Ende ist, mit dieser Leistung hätten wir noch das eine oder andere Spiel gewonnen. Wir wollen jetzt die Spannung hochhalten, um in Wiesbaden nochmal ein gutes Spiel zu machen.

 

 

 

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RSC Rollis 85 Trier