18.10.21

 

Keine Punkte gegen Münsterland

 

Mit 41:59 ging das Heimspiel gegen den BBC Münsterland verloren. Das Ergebnis spiegelt auch schon das Problem der Dolphins an diesem Tag wieder: die Bälle wollten einfach nicht in den Korb. Nur sechs eigene Punkte im ersten Viertel sprechen eine deutliche Sprache. Obwohl mit Dirk Passiwan einer sichersten Schützen der Liga wieder an Bord war, wollte der Dolphins-Offensive einfach nichts gelingen. „Mit einer besseren Trefferquote auf unserer Seite hätte es auch leicht anders ausgehen können. Wir wissen, dass wir besser schießen können.“, ist sich der Spielertrainer der Dolphins sicher. Die Warendorfer Angreifer um Sören Müller, Mattijs Bellers und Lena Knippelmeyer waren an diesem Tag deutlich treffsicherer und konnten durch einige Nachlässigkeiten in der Dolphins-Defense immer wieder einfache Punkte in der Zone erzielen. So ging es schließlich mit einer 17:28-Führung für die Gäste in die Halbzeit. Obwohl sich alle Delfine nochmal vornahmen ruhig zu bleiben, besser zu stehen und in der Offensive besonnen zu agieren, lief auch nach der Pause nicht viel zusammen. Trotz guter Phasen im Spiel gab es immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten, so dass der Punkterückstand nicht aufzuholen war. „Solche Tage gibt es, mit einer jungen unerfahrenen Mannschaft kann so etwas immer mal vorkommen. Wir können daraus nur lernen und es beim nächsten Mal besser machen.“, sagt der Coach. Dass solche Spiele vorkommen können war allen Beteiligten schon vor der Saison bewusst, daher wollte er sich auch nicht lange mit dem Ergebnis aufhalten: „Wir werden diese Partie schnell abhaken und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“
 
Lukas Jung:
Wir wollten nach der deutlichen Niederlage gegen die Thuringia Bulls eine Reaktion zeigen und das Spiel unbedingt gewinnen. Wir waren gut auf das Spiel vorbereitet, leider konnten wir unseren Gameplan nicht 100% umsetzen. Nun müssen wir in der kommenden Woche hart arbeiten und uns gut auf das schwere Heimspiel gegen Wiesbaden vorbereiten.

14.10.21

 

BBC Münsterland zu Gast in Trier

 

Am Samstag, 16.10.21 (16 Uhr) empfangen wir bei unserem zweiten Heimspiel den BBC Münsterland aus Warendorf in der Halle am Mäus-heckerweg. Die Dolphins haben die Niederlage der letzten Woche gut weggesteckt und sich bereits seit Wochenbeginn auf die kommenden, wichtigen Spiele vorbereitet.
Der BBC Münsterland spielt seine zweite RBBL-Saison und wird am Wochenende zum ersten Mal in Trier zu Gast sein. Nach ihrer gelungenen letzten Saison haben die Warendorfer sich nochmals gut verstärkt und weiterentwickelt. Neu im Team sind z.B. Elvis Fakic, der aus Rahden gekommen ist und ein alter Bekannter der Dolphins, der holländische Nationalspieler Mattijs Bellers. Nach dem schweren Saisonbeginn gegen den RSV Lahn-Dill und die RSB Thuringia Bulls, konnte Warendorf am letzten Spieltag die Köln 99ers besiegen und kommt dementsprechend selbstbewusst nach Trier. Für die Dolphins gilt es daher hellwach zu sein und insbesondere Bellers und Mannschaftskapitän Sören Müller in den Griff zu bekommen. Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Lena Knippelmeyer. Und auch das erst 17jährige Nachwuchstalent Julian Lammering spielt bereits eine gute Rolle bei den Gästen.

Die Dolphins dagegen hoffen auf den Einsatz von Spielertrainer Dirk Passiwan, um die Stärken der Delfine in der Offensive wieder voll ausspielen zu können. In der Defense wurde weiter an der Abstimmung gearbeitet, um möglichst wenig einfache Würfe zuzulassen und Spieler wie Mattijs Bellers oder Sören Müller nach Möglichkeit aus der Zone herauszuhalten. Nach dem Rückschlag in der letzten Woche, wollen die Dolphins unbedingt am letzten Heimspiel gegen Hamburg anknüpfen und gemeinsam mit den Fans den zweiten Saisonsieg einfahren.

Das Spiel in der neuen Halle am Mäusheckerweg beginnt um 16:00 Uhr, Tickets gibt es vor Ort, es gilt weiter die 3G-Regelung. Hallenöffnung ist um 14:30 Uhr. Weitere Infos gibt es unter
Heimspiele

10.10.21

 

Deutliche Niederlage in Thüringen

 

Mit erhobenem Haupt den Platz verlassen, egal wie es ausgeht. Das war schon vor dem wahrscheinlich schwersten Bundesligaspiel der Dolphinsgeschichte die Devise von Dolphins-Coach Andreas Ebertz. Gleich drei Spieler, die eigentlich für die Starting Five eingeplant sind, waren für die Dolphins bei der 136:30 Niederlage gegen den deutschen Meister Thuringia Bulls nicht zu ersetzen. Neben Diana Dadzite fehlte Nathalie Passiwan weiter wegen ihrer Schwangerschaft. Da die Geburt des Baby-Delfins kurz bevor steht, verzichtete diesmal auch Fast-Papa Dirk Passiwan auf die Reise nach Thüringen.

 

Damit kam es zu einem Spiel, bei dem einem nur bleibt dem Gegner zu gratulieren und den deutlichen Klassenunterschied anzuerkennen. Während die Dolphins in der ersten Halbzeit in der Offensive noch einige Erfolgserlebnisse hatten, war die Presse des Gegners im dritten Viertel dann zu viel und auch im letzten Viertel waren nur noch kleine Schönheitskorrekturen des Ergebnisses möglich. Der Klasse von Thüringen hatten die verbliebenen acht Delfine, von denen einige erst wenige Minuten Erfahrung in der RBBL vorweisen können, sowohl vom individuellen Können, als auch von der Größe, sowie von der Athletik nicht viel entgegenzusetzen. Zudem bestritten die Dolphins weite Strecken des Spiels mit gerade einmal 11 Punkten auf dem Feld.

 

So war es von Anfang an das Ziel sich so gut wie möglich zu verkaufen, als Team aufzutreten, möglichst viele Treffer zu erzielen und die Dolphins-Farben würdig zu vertreten. Und obwohl sich die meisten Spieler wahrscheinlich eine schönere Samstagabendbeschäftigung hätten vorstellen können, ist das auch gelungen. Andreas Ebertz hatte die Mannschaft gut eingestellt und die richtigen Worte gefunden, damit alle das Ergebnis gut einordnen können. Die Art und Weise, wie die Mannschaft sich dieser Niederlage gestellt hat, ohne Frustfouls und als Team, verdient größten Respekt und machte das Trainerteam am Ende trotzdem stolz. Am nächsten Wochenende zuhause gegen den BBC Münsterland (16.9. um 16 Uhr) wird es ein anderes Spiel und die Dolphins brennen schon darauf zu zeigen, dass mit ihnen weiterhin zu rechnen ist.

 

Chef-Coach Andreas Ebertz:

Ich bin mit der Leistung des Teams trotz der hohen Niederlage zufrieden. Wir haben drei Viertel lang Mut gezeigt und uns gegen einen übermächtigen Gegner achtbar geschlagen. Und ohne Dirk und den Großteil des Spiels unterpunktig, haben alle Spieler Verantwortung übernommen. Die Bulls sind nicht unsere Messlatte - wir freuen uns auf Münsterland in unserem Wohnzimmer am nächsten Samstag.

07.10.21

 

Zu Gast beim deutschen Meister

 

Am 3. Spieltag der RBBL geht es für die Doneck Dolphins Trier zu den RSB Thuringia Bulls nach Elxleben. Der deutsche Meister ist mit zwei Siegen gegen die BG Baskets Hamburg und den BBC Münsterland standesgemäß in die Saison gestartet und hat seine Ambitionen auf die Titelverteidigung unterstrichen. Am letzten Wochenende stach besonders Neuzugang Dylan Fischbach heraus, der ein starkes Spiel machte und gleich vier Dreier in Folge erzielte. Doch nicht nur von ihm geht Gefahr aus, wie Dolphins-Coach Dirk Passiwan betont: „Sie haben sich nochmal verstärkt und werden sich mit Lahn-Dill wieder ein enges Rennen um die Meisterschaft liefern. Egal ob Alex Halouski, Vahid Azad oder Andre Bienek, sie sind alle in der Lage ihre Punkte zu machen. Es wird ein schweres Spiel für uns.“

 

Mit dem Heimsieg gegen die BG Baskets Hamburg in der letzten Woche haben jedoch auch die Dolphins einen weiteren großen Schritt gemacht, sich als Team zu finden. Nach der kurzen Vorbereitung ist weiterhin jedes Training Gold wert und die Fortschritte freuen den Trainer: „Man sieht, dass sich etwas entwickelt. Die Spieler finden langsam ihren Rhythmus“. Beim Spiel gegen die Thuringia Bulls wollen die Dolphins sich auf ihre Stärken konzentrieren und ihr eigenes Spiel so gut wie möglich durchbringen. Dass insbesondere in der Defense eine große Aufgabe wartet ist allen Trierern bewusst. „Wir müssen extrem gut stehen und wollen das Tempo aus dem Spiel des Gegners nehmen. Aber auch in der Offense werden wir einen sehr guten Tag brauchen.“, sagt Spielertrainer Dirk Passiwan, der am letzten Wochenende selbst 57 Punkte erzielte, „Wir werden alles geben und dann sehen, ob das für die große Überraschung reicht“.

Nach dem Auswärtsspiel in Elxleben kommen für die Dolphins gleich zwei wichtige Heimspiele in Folge. Zuerst geht es am 16.10. (16 Uhr) gegen den BBC Münsterland, bevor am 23.10 (16 Uhr) die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden zu Gast sind.

03.10.21

 

Gelungene Heimpremiere

 

Beim 79:69-Sieg gegen die BG Baskets aus Hamburg holen die Dolphins ihren ersten Saisonsieg. Gleichzeitig feiern sie auch eine gelunge Heimpremiere in ihrer neuen Halle am Mäusheckerweg. Stärkster Akteur auf dem Feld war Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan, der 57 Punkte zum Sieg beisteuerte.

 

Trotz einer gewissen Nervosität vor dem ersten Heimspiel waren die Dolphins auf den Punkt konzentriert, sind gut ins Spiel gegen die BG Basket aus Hamburg gestartet und konnten direkt in Führung gehen. Nach einer Weile kamen die Hanseaten besser ins Spiel und konnten einige Nachlässigkeiten in der Trierer Defense gut nutzen. Durch die frühe Foulbelastung von Miljan Grujic mussten die Delfine zudem schon vor der Halbzeit rotieren und lange unterpunktig spielen. Dolphins Coach Dirk Passiwan war trotzdem nicht unzufrieden: „Auch in dieser Phase haben wir offensiv schon viel besser gespielt, als in Hannover. Und defensiv haben wir grade am Anfang gut gestanden.“ Trotz kleinerer Probleme blieben die Dolphins immer am Ball und so war es in der erste Hälfte ein enges Spiel mit wechselnden Führungen.

Die Hamburger kamen danach hellwach aus der Pause und konnten sich dadurch erstmals etwas absetzen. Immer wieder erarbeiteten sie sich einfache Würfe in der Zone, die auch sicher verwandelt wurden. „ Wir haben da schlecht gespielt. Kurzfristig hatte ich den Eindruck, dass Hamburg jetzt wegziehen könnte, da haben wir das Spiel nur durch unsere gut Offensive und mit Kampfgeist offengehalten“, gibt Dirk Passiwan zu. Das endgültige Signal zur Aufholjagd der Dolphins gab der Spielertrainer dann selbst. Ein sehenswerter 3er mit der Schlusssirene des dritten Viertels machte allen deutlich, dass er nicht gewillt war den Gästen den ersten Sieg in der neuen Halle zu überlassen. Angeführt vom starken Mannschaftskapitän Correy Rossi gelang es den Dolphins im letzten Viertel von Beginn an die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Eine Umstellung der Defensive zwang die Hamburger vermehrt von Außen zu werfen, wodurch ihre Trefferquote nach unten ging. Durch die stabilere Defense kam dann auch die Trierer Offense so richtig ins Laufen und die Dolphins konnten in einem sehr starken letzten Viertel zeigen, welches Potential in der Mannschaft steckt. Überragender Akteur war dabei Dirk Passiwan, der sich in seinem neuen Wohnzimmer bereits mehr als wohl fühlt und insgesamt 57 Punkte erzielte. Insbesondere im letzten Viertel war er für die BG Baskets nicht mehr zu halten und erzielte 21 Punkte. Dass dies aber nur durch die starke Leistung seines Teams möglich war, hebt der Coach deutlich hervor: „Es war eine tolle Teamleistung. Correy hat das Spiel geleitet, hat defensiv gut gestanden und extrem viel fürs Team gearbeitet. Das Miljan und Patrick ihre Chancen bekommen und mit 8 und 14 Punkten auch genutzt haben, freut mich sehr. Und auch Zeljko, Luki und Vali haben einen richtig guten Job auf der Lowpointer Position gemacht. Vali hat ein sehr gutes Spiel gemacht, man sieht, wie sie sich weiterentwickelt“. Nach Spielende war die Freude groß und es wurde sichtbar, welche Anspannung von allen Trierer Akteuren abgefallen war. Elf Monate nach dem letzten Sieg, dem Umzug in die neue Halle und der schwierigen Personalsituation war die Sehnsucht nach einem Erfolgserlebnis riesig. Mit dem 79:69-Sieg gegen die BG Baskets aus Hamburg ist den Dolphins daher eine perfekte Heimpremiere gelungen.

 

Dirk Passiwan: Das war ein sehr wichtiger Sieg für den ganzen Verein. Es hat heute sehr viel Spaß gemacht und ich bin stolz auf meine Mannschaft. Ich bin echt froh, dass ich dem Team helfen konnte und nach der langen Coronapause auch zeigen konnte, dass mit mir wieder zu rechnen ist. Auch nach der verletzungsbedingten Pause im Sommer und der Absage der Paralympics war das für mich sehr wichtig. Und als Team können wir auf dieses Spiel aufbauen. Wir haben jetzt ein schweres Spiel in Thüringen und dann kommen wichtige Wochen für uns, in denen wir Punkte sammeln müssen.

 

Zeljko Likic:

Es war ein fantastisches Gefühl zuhause vor unseren Fans zu spielen. Darauf haben wir alle lange gewartet. Das erste Spiel in der neuen Halle, mit unseren Fans und der erste Sieg der Saison, heute haben wir wirklich einen Grund zum Feiern. Das Spiel war schwierig, aber wir haben uns vertraut, unterstützt und alles gegeben um die 2 Punkte mitzunehmen. Letzte Woche haben wir viel an der Defense gearbeitet, das hat sich in diesem Spiel bereits ausgezahlt, auch wenn noch viel zu tun ist. Ich bin sehr stolz auf meine Teamkollegen und den ganzen Verein. Und natürlich gratuliere ich unserem Spielertrainer Dirk Passiwan zu seinen 57 Punkten!

30.09.21

 

Bundesligapremiere für die Halle am Mäusheckerweg
 
Am Samstag, 02.10. um 16 Uhr empfangen die Doneck Dolphins Trier die BG Baskets aus Hamburg zum ersten Heimspiel der Saison. Gleichzeitig wird es auch die Premiere für die neue Halle am Mäusheckerweg und das erste Spiel vor Zuschauern seit eineinhalb Jahren. Nach mehreren Jahren Bauzeit und der Wanderschaft durch verschiedene Hallen, haben die Dolphins zum ersten Mal wieder eine richtige Heimspielhalle, in der sie nicht nur spielen, sondern auch unter der Woche trainieren können.
 
Die Auftaktniederlage in Hannover hat die Mannschaft schnell abgeschüttelt und sich über die Woche mit großer Motivation auf das Spiel gegen die BG Baskets vorbereitet. Nach dem die gemeinsame Saisonvorbereitung in diesem Jahr sehr kurz ausgefallen ist, sieht Dolphins-Coach Dirk Passiwan seine Mannschaft schon deutlich weiter, als letzte Woche: „Wir haben gut trainiert, haben nochmal Kondition gemacht und sind schon deutlich eingespielter. Die Mannschaft ist jetzt zumindest seit etwas mehr als einer Woche komplett zusammen, da merkt man jeden Tag. Schön zu sehen ist auch, wie die Spieler näher zusammenrücken, um die Ausfälle zu kompensieren“. Neben Nathalie Passiwan, die wegen ihrer Schwangerschaft mindestens bis Januar pausieren muss, muss das Team bis auf Weiteres auch auf Spielmacherin Diana Dadzite verzichten.
 
Auch der Gegner aus Hamburg kommt noch ohne Sieg nach Trier. Am ersten Spieltag mussten sie beim Deutschen Meister Thuringia Bulls eine deutliche Niederlage einstecken. Zu schaffen gemacht haben ihnen dabei auch die Ausfälle von Nationalspielerin Mareike Miller, sowie Kai Möller und Luc Weilandt. Nach der fast unlösbaren Aufgabe in Thüringen hoffen auch die Hanseaten auf ihren ersten Sieg der Saison.
 
Daran, dass die Dolphins das verhindern wollen, lässt Dirk Passiwan keinen Zweifel: „Es wird ein anderes Spiel, als in Hannover. Wir werden versuchen unser Spiel durchzuziehen und unsere Stärken auszuspielen. Dabei wollen wir auf die guten Ansätze, die es im Hannoverspiel durchaus gab, aufbauen und außerdem in der Defense besser stehen und besser treffen. Wir wollen in unserem ersten Heimspiel unbedingt die ersten Punkte holen. Nach über 18 Monaten freut die Mannschaft sich extrem auf das Wiedersehen mit den Fans und auf das erste Spiel in der neuen Halle.“
 
Die Heimspiele der Dolphins, in der Halle am Mäusheckerweg, finden nach dem 3G-Konzept statt. Sowohl Einzeltickets, als auch Dauerkarten sind direkt am Spieltag in der Halle erhältlich. Am Eingang werden die 3G-Nachweise (Impfnachweis, Genesungsnachweis oder tagesaktueller Test) kontrolliert und die Zuschauer müssen sich per Luca-App oder Formular registrieren). Die Halle öffnet um 14:30 Uhr (Spielbeginn 16:00).

23.09.21

 

Start in Hannover

 

Am Samstag, 25.09. starten die DONECK Dolphins Trier in die neue Saison der Rollstuhlbasketball Bundesliga. Mit dem Auswärtsspiel in Hannover gegen Hannover United steht für das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan gleich am 1. Spieltag eine der weitesten Reisen der Saison an.

 

Nach der langen coronabedingten Pause wird es ein schwieriger Saisonstart für die Trierer Delfine. So mussten die Spieler im Training erst wieder ihren Rhythmus finden. Zwar ist der Kader beinahe unverändert geblieben, allerdings werden, zumindest in den ersten Wochen, einige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Mindestens bis Januar ausfallen wird Nationalspielerin Nathalie Passiwan, die aufgrund ihrer Schwangerschaft noch einige Monate pausieren muss. Dazu kommt, dass mit Diana Dadzite eine absolute Leistungsträgerin des Teams voraussichtlich nur wenige Spiele wird machen können. Die lettische Ausnahmesportlerin hat bei den Paralympics in Tokio zwei Medaillen in der Leichtathletik gewonnen und wird aufgrund zahlreicher Verpflichtungen in ihrer zweiten Sportart nur zeitweise in Trier sein. Somit schrumpft der Kader der Dolphins etwas zusammen und es darf nicht viele weitere Ausfälle geben, wenn die sportlichen Ziele erreicht werden sollen. Etwas Entlastung bringen soll die Verpflichtungen des 3,0-Punkte-Spielers Miljan Grujic. Der 28-jährige serbische Nationalspieler war in der letzten Saison in Italien unter Vertrag und wird dem Team mit seiner Größe und seiner Robustheit eine große Unterstützung sein. Ergänzt wird der Kader zudem durch die 21-jährige Juniorennationalspielerin Kim Zettlitz, die aus der 2. Mannschaft zum Profikader gestoßen ist.

 

Da die Vorbereitungszeit recht kurz war, wird das Spiel in Hannover die erste richtige Prüfung werden und zeigen, wo es in der Saison hingehen wird. Das Saisonziel ist mit dem Minimalziel Klassenerhalt bewusst eher defensiv gewählt, um der Mannschaft die notwendige Zeit zu geben sich zu finden und die Ausfälle von Diana Dadzite und Nathalie Passiwan zu kompensieren.

 

Beim Gegner Hannover United gab es bereits am Ende der letzten Saison mit der Trennung von Topscorer Joe Bestwick eine gravierende Veränderung im Kader von Trainer Martin Kluck. Damit müssen die Fans in diesem Spiel auf das Duell von Dirk Passiwan und Joe Bestwick, der beiden besten Scorer der letzten Jahre, verzichten. Da auch Matthias Güntner den Verein verlassen hat, wird sich erst zeigen müssen, wie das Team von Hannover United diesen Verlust über eine ganze Saison auffangen kann. Da der Kader aber ansonsten zusammengeblieben ist, ist zu erwarten, dass die Niedersachsen die Verantwortung im Spiel auf mehrere Schultern verteilen werden. Wenn ihnen das schnell gelingt, werden sie sicher auch in dieser Saison wieder in der vorderen Tabellenhälfte mitspielen. In den letzten Begegnungen mit den Dolphins hatte jeweils Hannover die Nase vorn. Dolphins-Trainer Dirk Passiwan hat sich aber bereits einiges einfallen lassen und hofft mit seinen Delfinen vielleicht die erste Überraschung der Saison zu schaffen: „Es ist der erste Spieltag, an dem noch keiner so richtig weiß, wo er steht. Das kann ein Vorteil sein. Wir sind sicher der klare Außenseiter, aber wir werden um jeden Punkt kämpfen und wenn sich die Chance bietet, etwas mitzunehmen, werden wir sie ergreifen.“

 

Die Dolphins gehen mit folgendem Kader in die Saison: #4 Lukas Jung, #5 Kim Zettlitz, #6 Nathalie Passiwan, #7 Correy Rossi, #8Miljan Grujic, #9 Corin Depping, #10 Diana Dadzite, #11 Dirk Passiwan, #12 Zeljko Likic, #13 Valeska Finger, #14 Patrick Dorner, #15 Dennis Nohl

 

 

23.08.21

 

Miljan Grujic kommt nach Trier

 

Die DONECK Dolphins Trier haben den 28-jährigen Miljan Grujic verpflichtet. Der serbische Nationalspieler war zuletzt im italienischen Trient unter Vertrag und hat vorerst für ein Jahr bei den Dolphins unterschrieben. Der Bedarf im hochpunktigen Bereich war groß, da Nathalie Passiwan noch einige Monate in der Babypause ist. Diese Lücke soll Grujic kurzfristig schließen. Zwar wird er sich erst an das höhere Tempo in der deutschen Rollstuhlbasketball Bundesliga gewöhnen müssen, er bringt jedoch auch noch viel Entwicklungspotential mit.

 

Bei den Dolphins freut sich insbesondere Chefcoach Dirk Passiwan auf den Neuzugang und die Arbeit mit ihm: „Wir freuen uns sehr, dass Miljan sich für den Wechsel zu uns entschieden hat. Mit ihm bekommen wir einen Spieler, der schon viel mitbringt, der genau in unser Profil passt und den wir trotzdem noch weiterentwickeln können.“

 

Für Miljan Grujic ist der Wechsel an die Mosel, nach Italien und zuvor Bosnien und Herzegowina, bereits die dritte Station im Ausland und ein weiterer Schritt in seiner Karriere. Dementsprechend groß ist seine Vorfreude: „Ich bin glücklich, dass ich für die Dolphins spielen darf. Mein Nationalmannschaftkollege Zeljko Likic hat mir viel Positives über den Verein und die Stadt erzählt. Ich möchte voll in das Leben in Trier eintauchen und kann es kaum erwarten die Energie meines neuen Teams zu spüren und mit ihm in der besten Liga der Welt zu spielen.“

03.07.2021

 

1000 Euro für die Dolphins

 

Die Dolphins wurden im Rahmen der Aktion "Sparda hilft!" ausgewählt und erhalten 1000 € Soforthilfe, um die, durch Corona, entstandenen Verluste etwas anzumildern. Gemeinsam mit dem Medienpartner RPR1 erhalten insgesamt 200 Vereine aus verschiedenen Bereichen, wie z.B. Sport, Kultur oder Umweltschutz, aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland diese Hilfe.

 

Bild: RPR1

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