23.11.25
Der erste Heimspieltag der Doneck Dolphins Trier brachte zwar keinen sportlichen Erfolg, jedoch eine starke und stimmungsvolle Kulisse. Vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, darunter mehrere Schulklassen, empfingen die Trierer Rollstuhlbasketballer am Sparkasse Trier Spieltag die RSB Thuringia Bulls. Die Gäste zeigten ihre gewohnte Stärke und setzten sich am Ende mit 101 zu 48 durch.
Die Dolphins fanden von Beginn an nur schwer in ihren Rhythmus. In der Defensive stand das Team häufig zu tief, was zu wiederkehrenden Unterzahlsituationen führte. Die Bulls trafen vor allem in der ersten Halbzeit mit hoher Präzision. Offensiv gelang es den Trierern nicht, das eigene Zusammenspiel und Tempo wie gewohnt umzusetzen.
Spielertrainer Dirk Paßiwan erklärte nach dem Abpfiff, dass die Mannschaft nur teilweise das umsetzen konnte, was im Vorfeld geplant war. Die tiefe Verteidigung führte zu vielen Manout Situationen. Zusätzlich trafen die Bulls in der ersten Halbzeit nahezu jeden Wurf. Paßiwan betonte, dass das Team genau wisse, an welchen Punkten gearbeitet werden müsse und dass der Fokus nun klar auf der kommenden Trainingswoche liege. Er hofft außerdem, dass Correy Rossi zeitnah wieder zum Team zurückkehren kann.
Trotz der Niederlage zeigten sich die Dolphins sehr erfreut über die Atmosphäre in der Halle. Die Unterstützung der Schulklassen und der Fans sorgte für einen besonderen Heimspielauftakt. Der Verein bedankt sich zudem bei der Sparkasse Trier, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des Spieltags beigetragen hat.
In der kommenden Woche steht für die Dolphins ein Auswärtsspiel in Bayreuth an. Die Mannschaft reist mit einer klaren Erwartung an sich selbst dorthin und möchte die Punkte mit nach Trier nehmen.